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Trainer-Duo beim Oberligisten Werner Rohlfs kehrt zur HSG Delmenhorst zurück

Von Klaus Erdmann | 22.10.2015, 09:30 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst werden wieder von einem Trainer-Duo betreut: Werner Rohlfs kehrt auf die Trainerbank der Mannschaft zurück und arbeitet wieder mit Andre Haake zusammen.

„Werner Rohlfs ist wieder im Amt.“ Das hat Andre Haake, Spielertrainer der Handballer der HSG Delmenhorst, am Mittwoch mitgeteilt. Haake und Rohlfs bildeten 2014/2015 ein erfolgreiches Trainer-Duo, das die Mannschaft von der Verbands- in die Oberliga führte. Am 9. Mai, wenige Minuten nach dem 29:25 gegen Bremervörde II, das der HSG den Aufstieg bescherte, verkündete Rohlfs seinen Abschied: „Aus privaten Gründen muss ich dieses Amt abgeben.“

Zwei Spiele gesehen

„Die Situation hat sich entspannt und daher habe ich Zeit“, meinte Rohlfs am Mittwoch. Er habe das Team gegen die TSG Hatten-Sandkrug (27:39) und beim SV Beckdorf (26:40) gesehen: „Diese Spiele waren nicht so gut. Es gab in der Abwehr und im Angriff ziemliche Mängel.“ In Beckdorf habe sich die HSG viele technische Fehler erlaubt. So sei der Gegner nach Abspielfehlern am Kreis immer wieder zu Gegenstößen gekommen. „Wir müssen gegen Mannschaften, die weiter unten stehen, Punkte sammeln und auch auswärts mal punkten“, betonte Rohlfs.

Haake erklärte, dass der Kontakt zu Rohlfs nie abgerissen sei. Dem Spiel gegen die HSG Barnstorf/Diepholz , in dem die Delmenhorster ein 26:34 kassierten, folgte ein Gespräch zwischen den Übungsleitern. Er, so Haake, werde weiterhin als Spielertrainer fungieren, denn im Moment habe man viele Verletzte.

Punktspielpause

Momentan legt die HSG, die nach dem 31:27-Auftaktsieg gegen den TSV Bremervörde vier Niederlagen einstecken musste und Rang zwölf einnimmt, eine Punkspielpause ein. „Wir nutzen die drei Wochen zur Regeneration“, informiert Haake. Er hoffe, dass die Verletzten beim nächsten Spiel wieder dabei seien. Darauf setzt auch Rohlfs. „Insofern ist die Pause gut“, meinte der Routinier. „Auf der anderen Seite fehlt die Wettkampfpraxis. Darum müssen wir die Trainingsintensität hochhalten.“