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Treffsichere C-Juniorinnen Delmenhorster Fußballteam schießt 43 Tore in 70 Minuten

Von Klaus Erdmann | 23.11.2015, 19:53 Uhr

Die C-Juniorinnen der JSG JDH Delmenhorst sind derzeit das treffsicherste Team im Bereich des DFB. In ihrem zurückliegenden Punktspiel schossen die Fußballerinnen 43 Tore – in nur 70 Minuten.

Die Fußball-C-Juniorinnen II der JSG JDH Delmenhorst II, verlustpunkfreier Erster der Kreisliga (7er-Staffel), haben ihre aufsehenerregenden Siege gegen den TV Gut Heil Neuenburg II (31:0 und 31:1) noch getoppt. Beim SV Kleinensiel gelang den Mädchen ein rekordverdächtiges 43:0 (16:0). Erwähnt werden muss, dass Spiele der C-Juniorinnen lediglich 70 Minuten dauern. Nach sieben Partien, die in die Wertung gelangt sind, stehen bei den Mädchen 21 Punkte und 147:16 Tore zu Buche. Das DFB-Internetportal fußball.de führt die Mädchen sowohl in der Rubrik „meiste Tore“ als auch bei der „besten Torquote“ (21,00) bundesweit auf Platz eins. Es folgen die C-Junioren der JSG Sudweyhe (134 Tore in zehn Spielen) beziehungsweise die C-Junioren des TSV Abbehausen (Quote: sieben Partien, 16,86).

Ecke direkt verwandelt

Das Team der JSG, die aus den Vereinen TV Jahn, Delmenhorster TB und TuS Hasbergen besteht, wird im vierten Jahr von Frank und Nadine Bayer trainiert. Können sich die Spielerinnen noch freuen? „Ja“, antwortet Frank Bayer. „Einige sind dabei, die das erste Tor geschossen haben. Und es passiert etwas, das sonst eher selten vorkommt. Ein Kopfballtor zum Beispiel oder eine direkt verwandelte Ecke.“ Die bundesweiten Spitzenplätze hätten die Mädels nicht euphorisch gefeiert: „Sie haben sich mehr über das gute Spiel gefreut.“

Sieben Spielerinnen treffen

Imponierende Zahlen: Beim 43:0 in Kleinensiel (Gemeine Stadland, Landkreis Wesermarsch) traf Delmenhorst im Schnitt alle 1,63 Minuten (zweite Halbzeit: 1,30). Latitia Vogel steuerte 16 Treffer bei, Celina Fischer langte elfmal zu. In der Liste der Torjägerinnen führt Vogel mit 45 Erfolgen. In Kleinensiel trafen sieben der acht eingesetzten Spielerinnen. Ohne Treffer blieb Torhüterin Jasmin Atalan. Bayer: „Sie hatte nur zweimal den Ball in der Hand und hat sehr gefroren“.

Gute Stimmung wichtig

Elf Aktive, die den Jahrgängen 2001 bis 2003 angehören, kamen für die Ausnahmemannschaft zum Einsatz. Man arbeite erfolgsorientiert, betont Bayer. Wichtig sei zudem, dass die Moral stimme und eine gute Stimmung herrsche. Während der Hallensaison spiele das Team in der ersten Staffel. „Dann ist es mehr gefordert“, sagt der Trainer, der eine „Positionsbestimmung“ erwartet. Zuvor, exakt am Donnerstag ab 17.30 Uhr, steht jedoch noch ein Open-Air-Spiel auf dem Plan – gegen den SV Kleinensiel.