Ein Angebot der NOZ

Türkgücü Osnabrück gewinnt Tütüncü-Cup Türkgücü mit eingespielter Truppe zum Turniersieg

Von Frederik Böckmann | 19.01.2015, 12:30 Uhr

Der SC Türkgücü Osnabrück holt sich den 4. Mustafa-Tütüncü-Cup des KSV Hicretspor. Die Osnabrücker zeigen exzellenten Fußball.

Ihre Beine waren schwer, doch ihr Elan ungebrochen: Immer und immer wieder suchten die Fußballer von Türkgücü Osnabrück im Endspiel des Mustafa-Tütüncü-Cup des KSV Hicretspor den Weg zum Tor. Mit Erfolg: Im Finale über 2x10 Minuten behielt der Landesligist mit 10:2 gegen TuS Schwachhausen die Oberhand und nahm den riesengroßen Wanderpokal mit nach Osnabrück. Allerdings war der Bremen-Ligist nur mit einem Auswechselspieler angereist und musste im Endspiel der langen Spielzeit Tribut zollen. Platz drei belegte SAV Bremen vor dem Brinkumer SV.

Osnabrücker Klub mit starken Hallenspielern

„Der Turniersieg war eindeutig unser Ziel“, sagte Türkgücü-Spieler Rauf Güralsan. Dabei hatte Türkgücü noch am Vortag bei einem Hallenturnier in Dissen den zweiten Platz belegt. „Wir sind eine eingespielte Truppe mit tollen Hallenspielern“, erzählte Güraslan. Seit vier Jahren spielt der türkische Klub in dieser Formation zusamennen und hat den Sprung von der Kreisliga in die Landesliga geschafft. Dort belegt Türkgücü aktuell den neunten Platz und startet bereits am nächsten Wochenende in die zweite Halbserie. „Wir haben im Winter praktisch durchtrainiert und sind richtig fit“, meinte Güraslan. Das merkte man der technisch beschlagenen Truppe in vielen Passagen des Turnieres an. Dazu stellten die Osnabrücker mit Furak Güraslan auch einen überragenden Hallenspieler. Der flinke und dribbelstarke Ex-Profi avancierte mit neun Treffern zudem zum besten Turniertorschützen.

Hicretspor trotz Vorrunden-Aus zufrieden

Gastgeber Hicretspor war mit seinem kleinen, feinen Turnier in Andenken an seinen früheren Vorsitzenden sehr zufrieden. „Wir haben teilweise klasse Fußball gesehen. Das wichtigste war aber, dass alles fair geblieben ist“, meinte Ferhat Göcer aus dem Vorstandsteam. Auch für KSV-Trainer Uwe Buchmeier war das Vorrunden-Aus trotz dreier Niederlagen kein Beinbruch. „Die Ansätze waren gar nicht so schlecht. Wir waren aber wieder einmal ein Chancentod“, ärgerte sich Buchmeier etwa über das 0:1 gegen den FC Oberneuland.