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Tur Abdin erwartet Ganderkesee Andree Höttges fordert Siegermentalität

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 19.03.2016, 12:12 Uhr

Kellerduell in Düsternort: In der Fußball-Bezirksliga erwartet der SV Tur Abdin Delmenhorst am Sonntag (15 Uhr) den TSV Ganderkesee.

Die 1:4-Derbyniederlage vergangene Woche gegen den VfL Stenum war gerade erst wenige Sekunden beendet, da blickte Daniel Lachmund bereits nach vorne. „Wir müssen zusehen, dass wir jetzt gegen den SV Tur Abdin punkten“, sagte der Trainer des TSV Ganderkesee. (Weiterlesen: VfL Stenum gewinnt Derby beim TSV Ganderkesee) 

In der Fußball-Bezirksliga liegt Ganderkesee (16 Punkte) als Zwölfter gerade noch so vor den Abstiegsrängen, da wäre ein Sieg am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellennachbarn aus Delmenhorst (18 Punkte) natürlich Gold wert. Was Lachmund seinen Schützlingen mit auf den Weg gibt, dürfte auch klar sein: Nicht an die schwache Leistung aus den ersten 30 Minuten gegen Stenum anknüpfen („Die waren weniger gut“), sondern an die ordentlichen 60 danach.

Der TSV Ganderkesee muss am Sonntag eventuell auf ein halbes Dutzend potentieller Startspieler verzichten. Definitiv ausfallen werden die gesperrten Marc Rässler sowie die verletzten Selim Kaya und Bryan Garcia. Dazu droht Lachmund der Ausfall von Michael Eberle, Dariusch Azadzoy und Jean-Michel Dietrich.

Andree Höttges und das „gute Gefühl“

Lachmunds Gegenüber Andree Höttges blickt nach dem 4:1 beim TV Esenshamm mit einem „guten Gefühl“ auf das Heimspiel – auch aus diesem Grund: „Wir hatten eine sehr ordentliche Trainingswoche.“ Welche Tugenden Sonntag gefragt sind, macht Höttges indes unmissverständlich klar, nämlich die kämpferischen: „Wir brauchen Willensstärke, Siegermentalität, Zweikampfstärke.“ (Weiterlesen: SV Tur Abdin dreht nach der Pause auf) 

Auch Höttges muss am Sonntag seine Startelf mal wieder umbauen. Kapitän Daniel Karli (Gelb-Rot) und letztmals Manuel Celik (Rot) sind noch gesperrt. Dazu fehlt weiterhin der seit Mitte Januar am Sprunggelenk verletzte David Demir. Fraglich ist auch der Einsatz von Torwat Mikel Kirst. Gut möglich daher, dass wie gegen Esenshamm wieder Mihail Artene im Tur-Abdin-Tor steht; der Youngster war zuletzt vereinslos und trainiert seit Oktober bei den Aramäern mit.