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TuS setzt auf den Nachwuchs Junge Heidkruger Hoffnungsträger

Von Klaus Erdmann | 05.03.2015, 22:00 Uhr

Der TuS Heidkrug ist stolz auf seine 20 Fußball-Jugendteams. Die A-, B- und C-Junioren liebäugeln mit dem Aufstieg.

„Wir werden den Heidkruger Weg weitergehen. Wir wollen weiterhin viel in die Jugend investieren“, unterstreicht Jens Hiller, Leiter der Fußball-Jugendabteilung des TuS Heidkrug. „Heidkruger Weg“ – da ist er wieder, jener Begriff, mit dem die Verantwortlichen des TuS nachdrücklich darauf hinweisen, dass sie verstärkt auf den Nachwuchs setzen. Junge Hoffnungsträger, flankiert von erfahrenen Funktionären, beschreiten diesen Weg.

Selim Karaca ist sowohl junger Hoffnungsträger als auch erfahrener Funktionär. Der 24-Jährige, der mit den A-Junioren morgen in die Meisterschaftsrunde der Kreisliga startet, trainiert ab dem 1. Juli die Herren (wir berichteten). Hiller freut sich darüber, sagt aber auch: „Schade, dass Selim in der Jugendarbeit fehlt. Er hat einen Bombenjob gemacht.“ Spieler des starken 96er-Jahrgangs hätten signalisiert, dass sie weiter mit Karaca zusammenarbeiten wollten.

Faulhaber als Nachfolger für Karaca bei der A-Jugend?

Der Jugendleiter hofft, dass er Ralf Faulhaber als Nachfolger von Karaca gewinnen kann. Hiller: „Die A-Jugend ist souverän Herbstmeister geworden. Sie müsste eigentlich in die Bezirksliga aufsteigen.“ Dort belegen die B- und C-Junioren mit vier bzw. drei Punkten Rückstand auf die Ersten dritte Plätze. Auch hier liebäugelt man mit dem Aufstieg. „Wir würden definitiv in der Landesliga antreten“, betont Hiller. Es sei geplant, beide Kader punktuell zu verstärken. Man wolle stärker auf das Scouting setzen, so Hiller, der mit Stolz darauf verweist, dass man sich auf 14 lizensierte Trainer stütze. Die Heidkruger melden 20 Jugendmannschaften, darunter fünf Mädchenteams, die mit TuS Hasbergen, DTB und TV Jahn eine Spielgemeinschaft bilden.

Hiller: „SG macht für uns keinen Sinn“

Beim Thema Jungen-SG schüttelt Hiller den Kopf: „Es macht für uns momentan wenig Sinn einer SG beizutreten. Wenn ein Umdenken stattfindet, kann man eventuell wieder Gespräche aufnehmen.“

Eingedenk früherer Querelen sagt der Spartenchef, der mit Andreas Mann, Michael Wild und Karaca ein Führungsquartett bildet, dass seit rund einem Jahr wieder gute Stimmung in der Jugendsparte herrsche. Alle seien „hoch motiviert“. So hätten sich die 18-jährigen Lukas Mutlu, Jonas Yildiz und Thomas Demir für Trainerposten beworben und seien mit der C II Herbstmeister geworden. Man habe viele Jugendliche zu Schiedsrichter-Lehrgängen angemeldet. „Es macht Spaß“, sagt Hiller zufrieden. Der Spaßfaktor wäre in dem einen oder anderen Aufstiegsfall sicher noch größer.