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U12-Judo-Kreiseinzelmeisterschaft Nachwuchs-Judoka aus Wildeshausen erfolgreich

Von Lasse Bahlmann, Lasse Bahlmann | 04.09.2017, 12:32 Uhr

Die diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften in Sandkrug verliefen für das Judo-Team Wildeshausen sehr erfolgreich. Drei Medaillen und vier Qualifikationen für die Bezirkseinzelmeisterschaften kann das Team vorweisen.

Einen kompletten Medaillensatz erkämpfte sich das Judo-Team Wildeshausen bei den diesjährigen Kreiseinzelmeisterschaften der Altersklasse U12 in Hatten-Sandkrug. Zudem konnten sich alle vier Teilnehmer des Judo-Teams für die Bezirkseinzelmeisterschaft in Rastede qualifizieren.

Ganz oben auf das Siegerpodest schaffte es Rafid Saber-Karit. Mit einer sehr guten Leistung konnte er seine fünf Kämpfe für sich entscheiden. Besonders seine Stärke im Bodenkampf ließ seinen Gegnern keine Chance. Hier holte er sich die meisten Wertungen, die schließlich zu seinem Gesamtsieg führten. Einen zweiten Platz errang Mohammed Alissa. Während er seinen ersten Kampf klar für sich entscheiden konnte, gelang es ihm jedoch nicht, den starken Visbeker Julian Schmedes zu besiegen. Zwar lag Alissa zunächst mit einer großen Wertung vorne, konnte diese jedoch nicht erfolgreich verteidigen und unterlag Schmedes schließlich im Haltegriff. Medi Aldahar gelang es mit je zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen einen guten dritten Platz für sich zu erringen. Max Bunke, der vierte im Bunde des Judo Teams, konnte sich leider nicht auf den vorderen Rängen platzieren. Mit einem gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen gelang ihm aber trotzdem die Qualifikation für die Bezirkseinzelmeisterschaften.

Sehr zufrieden war Trainer Bernd Zerhusen mit der Leistung seiner jungen Judoka: „Natürlich freue ich mich sehr über den ersten Platz von Rafid, aber auch die Leistung der anderen war beeindruckend. Insbesondere Mohammed Alissa und Medi Aldahar, die als Flüchtlinge aus Syrien nach Wildeshausen kamen und seit Anfang des Jahres mit ihren älteren Brüdern zusammen beim Judo Team trainieren, haben sich hervorragend in den Trainingsgruppen integriert und sind, was Zuverlässigkeit und Trainingsfleiß betrifft vorbildlich. Von ihnen wird ganz bestimmt noch mehr kommen.“