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Unterweserpokal 2016 Kunstradsportler des RV Adelheide schneiden gut ab

Von Klaus Erdmann | 09.03.2016, 07:38 Uhr

Der RV Adelheide war in der Halle am Blücherweg in Delmenhorst Ausrichter der vierten Station im Unterweserpokal 2016. Die Kunstradsportler des gastgebenden Vereins waren mit ihrem Abschneiden zufrieden. Madlin Rother zeigte eine gelungene Kür und belegte den ersten Platz.

Der 4. Unterweserpokal hat den Verantwortlichen des Radfahrervereins Adelheide (RVA) gleich doppelten Grund zur Zufriedenheit geliefert. Zum einen zeigten die jungen Kunstradsportler gute bis sehr gute Leistungen. Und zweitens erntete der RVA, der sich in der Halle am Blücherweg als vorbildlicher Gastgeber präsentierte von Vertretern der teilnehmendenden Teams viel Lob.

Neun Vereine melden Sportler

Der Unterweserpokal der Saison 2015/16 startete im November. Nach dem vierten Wettbewerb in Delmenhorst folgt am 17. April in Achim der fünfte Durchgang. „Das Finale findet im Juni statt. Dabei kommen vier Ergebnisse in die Wertung“, informierte Michelle Doig, Presse- und Jugendwartin sowie Trainerin des RVA. Das Teilnehmerfeld des vierten Wettbewerbs bildeten die Starter der neun Vereine Fahr-Wohl Achim, RKB Arsten, RV Adelheide, TuS Dorum, SCS Tieloh Hamburg, Vorwärts Neuenkirchen, RS Niedersachsen Schwanewede, Frisch Auf Wallinghausen und RV Walle.

Madlin Rother stellt Bestleistung auf

Die Adelheiderin Madlin Rother glänzte in der Altersklasse Schülerinnen U13 mit einer gelungenen Kür. Sie erreichte eine persönliche Bestleistung und belegte vor fünf Konkurrentinnen den ersten Platz. Rothers Vereinskollegin Fiona Holte, die bei den Schülerinnen U15 an den Start ging, hatte Pech. Aufgrund von Stürzen musste sie Punktabzüge hinnehmen. Hinter Julia Bendiks (Achim) landete Holte ineinem Sechser-Feld auf Platz zwei. Das 4er-Kunstradteam der Schülerinnen U15 verbuchte hinter Schwanewede und vor Dorum II die zweite Position. „Die Mannschaft ist mit dem neuen Programm gut klar gekommen“, lobte Michelle Doig, die gemeinsam mit Heike Doig, Daniela Müller und Johann Schröder den Trainerstab bildet.

Die jüngsten Vertreterinnen des RVA absolvierten zuvor noch keinen oder wenige Starts und waren dementsprechend aufgeregt. Für Luisa Wiegmann und Melissa Kerschek (beide U11), Insa Borchers und Jana Woltjen (beide U9) ging es in erster Linie darum, Wettkampfluft zu schnuppern. Der Adelheider Joel Steineker (U13) und das 4er-Einradteam (U15) konnten krankheitsbedingt nicht starten.

Harmonischer und reibungsloser Wettkampf

Eine familiäre Atmosphäre kennzeichnete den Unterweserpokal am Blücherweg, die dem RVA ansonsten als Trainingsstätte dient. Die Nähe, die zwischen Aktiven und Zuschauern herrschte, machte sich positiv bemerkbar. So sah es auch Michelle Doig, die von einem „harmonischen und reibungslosen Wettkampf“ sprach. Ein weiterer Grund zur Freude: „Es hat keine großen Stürze gegeben.“

Was zeichnet ihre Sportart aus? „Kunstradsport gibt es nicht in jeder Stadt. Es geht um Kondition, Koordination und das Gleichgewicht – das macht diesen Sport einzigartig“, antwortete die Pressesprecherin. Sie berichtete ferner, dass die Aktiven ihres Vereins bei allen fünf Durchgängen des Unterweserpokals starten: „Dort geht es ja um Medaillen und Pokale.“

Landesmeisterschaften in Osterode

Nun gelte es, so Michelle Doig, sich auf die Landesmeisterschaften vorzubereiten. Die stehen am Samstag, 30. April, in Hattorf am Harz, einer Gemeinde um Landkreis Osterode, auf dem Programm.