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Verbandsliga-Handballer erfolgreich HSG Delmenhorst besiegt Osnabrück mit 34:26

Von Lars Pingel | 16.01.2015, 00:22 Uhr

Der siebte Heimsieg des Handball-Verbandsligisten HSG Delmenhorst über den Tabellenvorletzten, die HSG Osnabrück, war im Grunde nie gefährdet. Die Gastgeber verdankten ihn vor allem einer guten Abwehrleistung.

Die Heimbilanz der Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst ist weiterhin makellos: Am Donnerstagabend gewannen sie vor 110 Zuschauern gegen die HSG Osnabrück mit 34:26 (18:13). Mit dem siebten Sieg in der siebten Partie in der Stadionhalle und nunmehr 20:6 Punkten schoben sich die Delmenhorster zumindest vorübergehend am VfL Edewecht (19:5) vorbei an die Tabellenspitze.

Spielertrainer Andre Haake erzielt zwölf Tore

Der Erfolg über den Vorletzten war im Grunde nie gefährdet, glänzend herausgespielt war er aber auch nicht. „Das Wichtigste waren die zwei Punkte“, fand Spielertrainer Andre Haake, der mit zwölf Treffern, darunter fünf verwandelte Siebenmeter, erfolgreichster Werfer der Delmenhorster war. Dass es im Angriff zunächst nicht rund lief, hatte ihn nicht überrascht. Die Rückraumspieler Frederic Oetken, Benjamin Janssens und Kevin Larisch, die zuletzt viele Spielanteile hatten, fehlten verletzt. „Man hat schon gemerkt, dass es noch Abstimmungsschwierigkeiten gab“, stellte Haake fest. „Wir haben uns insgesamt aber ganz gut präsentiert.“

Gegen eine zu Beginn sehr engagierte Osnabrücker Abwehr brauchten die Delmenhorster ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. Ab der zehnten Minute hatten sie die Partie im Griff. Das lag vor allem an der guten Abwehrarbeit. Die 6:0-Formation wurde stabil genug, um die Gäste regelmäßig zu stoppen. Aus den Ballgewinnen machten die Delmenhorster aus einem 5:4- einen 10:5-Vorsprung (16.). Diesen Abstand hielten sie bis zum Pausenpfiff.

Christian Ahrens überzeugt

Großen Anteil daran, dass die Delmenhorster Abwehr für die Gäste oft ein nicht zu überwindendes Hindernis war, hatte der reaktivierte Christian Ahrens im Mittelblock. Haake hofft auf weitere Einsätze des Routiniers. „Er könnte Benny dort in den nächsten Wochen gut ersetzen“, sagte der Spielertrainer – und gab zu: „Das müssen wir allerdings noch ein bisschen diskutieren.“

Nach dem Seitenwechsel entschieden die Delmenhorster, deren Kombinationsspiel stetig besser wurde, die Partie innerhalb von acht Minuten. Sie setzten sich auf 23:14 ab. So konnten sie ihre Fans auch noch mit einem kleinen Leckerbissen verwöhnen: mit einem Kempa-Trick. Haake spielte einen Pass auf Thorsten Gaertner, der den Ball im Sprung annahm und dann zum 28:18 ins Tor beförderte (48. Minute).