Ein Angebot der NOZ

Verleumdungsklage Olaf Stark hält Anzeige gegen Hartmut Heinen aufrecht

Von Frederik Böckmann | 08.04.2015, 11:07 Uhr

Der Konflikt um das Namenssponsoring in der Fußball-Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst zwischen dem Unternehmer Olaf Stark und dem ehemaligen Fußball-Funktionär Hartmut Heinen wird vor Gericht geklärt. Das Angebot von Stark, Heinen solle sich bis Ende März für seine Aussagen auf der Arbeitstagung der Vereine am 26. Februar öffentlich entschuldigen, um den Streit auszuräumen, habe der Ex-Vorsitzende des Fußball-Kreises nicht wahrgenommen, sagte Stark.

„Es kam keine Rückmeldung auf meine letzte E-Mail“, erklärte der Kaufmann aus Stuhr am Montag auf dk-Nachfrage. Jetzt müsse eben das Landgericht Verden klären, wie Starks Anzeige wegen Verleumdung zu bewerten sei, erklärte der Unternehmer. Stark hatte Heinen angezeigt, weil der für Stark sichere Deal beim Namenssponsoring doch noch geplatzt war und Heinen den Unternehmer auf der Arbeitstagung unter anderem in Giovanni-Trappatoni-Manier „lächerlich“ (Stark) gemacht habe.

Unabhängig vom Ausgang dieses Streits treibt Olaf Stark seine Sponsoring-Planungen für andere Ligen voran. Um welche „höherklassigen“ (Stark) Spielklassen es sich handelt, wollte der Unternehmer nicht verraten. Nur soviel: „Wir sind in sehr, sehr guten Verhandlungen.“ Die Zusage für einen möglichen Deal bereits für die Saison 2015/2016 habe er von den Entscheidungsträgern bereits erhalten, jetzt müssten nur noch die Vereine ihr Okay geben. Starks Engagement könnte später „auf drei oder fünf Jahre“ ausgedehnt werden, zudem seien „Preisanpassungen nach oben“ möglich. Die zum Teil heftigen Diskussionen in diesem Fußball-Kreis haben bei Stark offenbar keine Narben hinterlassen: „Das Namenssponsoring bietet unendlich viele Möglichkeiten.“ Er wolle einen Deal jetzt so schnell wie möglich abwickeln, sonst sei der „Wow-Effekt“ irgendwann verpufft.