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VfL Wildeshausen gegen SV Atlas Landesliga-Derby soll ausgetragen werden

Von Lars Pingel | 10.11.2016, 15:19 Uhr

Der Hauptplatz des Wildeshauser Krandelstadion hat die Schneefälle vom Mittwoch einigermaßen verkraftet. Deshalb hofft Ottmar Jöckel, Leiter der Fußball-Abteilung des VfL Wildeshausen, dass das Landesliga-Derby gegen den SV Atlas Delmenhorst am Sonntag ab 14 Uhr ausgetragen werden kann.

Ottmar Jöckel, Leiter der Fußball-Abteilung des VfL Wildeshausen, hatte den Hauptplatz des Krandelstadions gerade verlassen. Der Rasen „sieht nicht gut aus“, sagte er am Donnerstagmittag. Die Schneefälle vom Mittwoch habe er nur „einigermaßen verkraftet“. Das gelte übrigens auch für die Oberflächen der anderen Plätze auf dem Gelände. Trotzdem, Jöckel ist zuversichtlich, dass das Derby der Landesliga-Mannschaft des VfL gegen den SV Atlas Delmenhorst an diesem Sonntag um 14 Uhr angepfiffen werden kann. „Wir möchten spielen“, bestätigte Jöckel und verbreitete Optimismus: „Ich habe mir die Drei-Tage-Vorschau angesehen. Die sieht ganz gut aus.“ Wenn nicht doch noch – und wider Erwarten – starker Regen oder sogar wieder Schneefall einsetzt, könne am Sonntag gespielt werden, erklärte der Abteilungsleiter nach der Besichtigung und Besprechung mit Platzwart Uwe Kricke.

Ottmar Jöckel hofft auf 800 Zuschauer

Die Partie des VfL gegen den SV Atlas übt nicht nur wegen ihres Derby-Charakters große Anziehungskraft auf Fußball-Fans aus. Seit dem denkwürdigen 1:1 im Bezirksligafinale am 29. Mai 2015 vor 4000 Zuschauern, mit dem sich die Wildeshauser den Aufstieg sicherten, hat dieses Duell einen ganz besonderen Reiz. Und so ist die Vorfreude auf das nächste Punktspiel der beiden Mannschaften groß, das durch die Bezirksliga-Meisterschaft des SVA in der Saison 2015/2016 möglich wurde. Das Krandelstadion dürfte am Sonntag also wieder sehr gut besucht sein. „Ich weiß allerdings nicht, ob die Zuschauerzahl vierstellig wird“, sagte Jöckel. Nach Gesprächen mit Verantwortlichen des SV Atlas rechnet er mit etwa 500 Zuschauern aus Delmenhorst. „Aus Wildeshausen erwarte ich 300. Wenn wir dann tatsächlich 800 erreichen, wäre ich froh“, meinte Jöckel.

Einlass ab 12.30 Uhr

Für die Partie am Sonntag werde es keine besondere Verkehrsregelung geben, erklärte der VfL-Abteilungsleiter. „Rund um das Krandelstadion gibt es genug Parkplätze“, sagte Jöckel. Die Besucher können das Stadion am Sonntag nur über den Haupteingang betreten. „Dort werden sechs Verkaufsstellen für die Karten eingerichtet“, erklärte Jöckel. Einlass ist ab 12.30 Uhr.

Viele Spiele sorgen für Probleme

Jöckel berichtete am Donnerstag auch, dass es Überlegungen gibt, den Rasen bis Sonntag zu schonen, indem Trainingseinheiten abgesetzt werden. Ziel sei es, bis Anfang Dezember so viele Spiele wie möglich auszutragen, um Terminprobleme nach der Winterpause zu vermeiden. Allerdings sei die Belastung für die Plätze sehr hoch, gab Jöckel zu bedenken. Der VfL hat 23 Jugend-, zwei Frauen- und vier Männermannschaften für Punktspiele gemeldet, die im Krandel um Punkte kämpfen und dort natürlich auch trainieren. „Die drei Spiel- und zwei Trainingsplätze sind erst im Sommer für 16000 Euro komplett saniert worden“, sagte Jöckel. Es sei ein großes Problem, dass auf diesen in dieser Jahreszeit bis zu vier Partien hintereinander ausgetragen werden müssen. „Dagegen kann keine Gemeinde anarbeiten.“