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VfL Wildeshausen gewinnt 5:1 Eberles Freistöße bringen die Wende

Von Andreas Bahlmann, Andreas Bahlmann | 03.06.2018, 21:06 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen haben die Saison mit einem 5:1 (0:1) bei Eintracht Oldenburg – und feiern die Vizemeisterschaft.

Als der VfL Wildeshausen nach dem 5:1 (0:1)-Sieg bei Eintracht Oldenburg den Schlussstrich unter eine am Ende sehr gute Saison in der Fußball-Bezirksliga gezogen hatte, bildeten die Krandel-Kicker wie üblich nach dem Spiel einen Kreis. Dort lobte Trainer Marcel Bragula minutenlang mit einer leidenschaftlichen Ansprache seine Mannschaft für eine tolle Spielzeit, in der sich Wildeshausen nach dem Landesliga-Abstieg und einem personellen Umbruch „gut konsolidiert“ habe, wie Marcel Bragula feststellte. Denn Wittekind holte die Vizemeisterschaft, gewann die Fairness-Wertung und stellte mit Rene Tramitzke auch noch den besten Torjäger (23 Saisontreffer) der Liga.

In der ersten Halbzeit lief bei den Gästen allerdings wenig zusammen. Vor allem das Zweikampfverhalten des VfL war schlecht, dazu vergab Wildeshausen diverse Großchancen. Die Folge: Eintracht Oldenburg führte durch Alexander Weyhe nach einer schnellen Umschaltaktion nicht unverdient mit 1:0 (20.). „Vielleicht hatte ich vor dem Spiel doch zu viel Druck aufgebaut und damit in der ersten Halbzeit für schwere Köpfe und Beine gesorgt“, sinnierte Bragula. „Aber mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden.“

Denn dort spielten die Gäste vor knapp 100 Zuschauern konzentrierter, cleverer – und einfach besser. Michael Eberle mit zwei herrlichen Freistößen (53./56.), Tramitzke nach toller Eberle-Vorarbeit (79.) und der unermüdliche rackernde Andreas Kari jeweils nach einer Balleroberung (86./88.) trafen für Wildeshausen. „Die beiden Freistöße haben uns das Genick gebrochen“, kommentierte Oldenburgs Trainer Thomas Absolon. „Aber der Rest musste dann auch nicht sein.“