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Viel Arbeit für Dötlingen Dötlingens Coach Zimmermann beklagt leichte Fehler

Von Klaus Erdmann | 13.08.2015, 17:41 Uhr

0:10 gegen Atlas – und nun das erste Ligaspiel beim bärenstarken Harpstedter TB: Fußball-Kreisligist TV Dötlingen hat kaum Zeit, sich zu sammeln.

Seine Frau, erzählt Georg Zimmermann, habe ihn gefragt, warum er denn so angefressen sei – er habe doch gewusst, dass das Spiel verloren geht. Natürlich habe er mit einer Niederlage gerechnet, sagt der Trainer der Fußballer des TV Dötlingen nach dem 0:10 im Bezirkspokal gegen den SV Atlas (wir berichteten), aber: „Leichte Fehler mag ich nicht. Sie haben zu drei, vier Toren geführt.“ Das seien „krasse Dinger“ gewesen. Der Coach des Kreisligisten bringt auf einen Nenner, was ihn besonders stört: „Ich hatte gedacht, dass einzelne Spieler über diese Fehler bereits hinweg sind“.

„Müssen Atlas abhaken“

Bereits am Freitag, 19.30 Uhr, bestreitet seine Elf beim Harpstedter TB das erste Punktspiel. Für die Trainingseinheit am Donnerstagabend kündigte Zimmermann an: „Ich werde Spieler zur Seite nehmen und mit ihnen reden.“ Wichtig sei, dass man sich an das Pokalspiel gegen Wildeshausen (6:3 n. E., Anm. d. Red.) und an gute Leistungen während des Trainings erinnere. „Wir müssen versuchen, das Atlas-Spiel abzuhaken“, unterstreicht der Trainer.

Kreisliga-Alltag also. Es kommt Zimmermann nicht gerade gelegen, dass Gegner Harpstedt am Mittwochabend zu einem 7:2 gegen RW Hürriyet kam. „Wahrscheinlich haben die Spieler nun eine gehörige Portion Respekt“, vermutet er. Dieser habe auch gegen Delmenhorst eine Rolle gespielt: „Atlas ist eine Übermacht. Da haben junge Leute großen Respekt.“

Strammes Programm missfällt dem Coach

Auf Dötlingen wartet in den nächsten Wochen ein strammes Programm. Zimmermann: „Das gefällt mir, ehrlich gesagt, nicht. Aber ich weiß, dass der Kreis die Spiele am Anfang gerne durch hämmert, um später keine Probleme zu bekommen.“ Unpassend sei, dass im August und September Urlaube anstünden. „Aber da sollte man nicht zu laut jammern, denn das ist bei vielen Vereinen so“, sagt Georg Zimmermann.