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Viel Einsatz, wenig Ertrag TV Hude unterliegt MTV Wolfenbüttel 1:9

Von Andreas Giehl | 11.10.2015, 21:34 Uhr

Nächste Niederlage für den TV Hude: Der Tischtennis-Oberligist hat sein Auswärtsspiel beim Meisterschaftsanwärter MTV Wolfenbüttel klar mit 1:9 verloren.

Nach zwei schweren Aufgaben gegen die derzeitige Oberliga-Elite findet sich der TV Hude aktuell mit 0:4 Punkten nicht ganz unerwartet auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Vor 14 Tagen hatte der Turnverein bei Eintracht Bledeln schon gegen den ersten Meisterschaftsanwärter verloren (5:9). Dabei wusste die Truppe um Spitzenspieler Felix Lingenau noch mannschaftlich gesehen zu überzeugen. Das klare 1:9 am Sonnabend beim MTV Wolfenbüttel lief anders und unter dem Motto: „Außer Spesen nichts gewesen!“ Die Gäste, die krankheitsbedingt auf ihre Nummer zwei Daniel Kleinert verzichten mussten, waren mit Beginn der Einzel abgemeldet.

Doppel verlieren ihre Spiele knapp

Am Anfang der Partie sah es nicht danach aus, als sollte das Gastspiel der Huder auf einen Kurzauftritt hinauslaufen. Obwohl Kleinert durch Pierre Barghorn ersetzt werden musste, führten alle Doppelpärchen Duelle auf Augenhöhe. Überraschend dann, dass ausgerechnet die Interimslösung Steinbrenner/Barghorn als Sieger den Tisch verließ. Sie bezwangen das Topduo der Hausherren. Für die Gäste hätte durchaus noch ein Zähler mehr herausspringen können. Aber Lingenau/Imig nutzen ihre Chancen ebenso nicht konsequent wie Engels/Stüber. Letztgenannte hatten bei einer 2:1-Satzführung zwischenzeitlich sehr aussichtsreich vorn gelegen.

Im Einzel dann fast ohne jede Chance

Mit dem Beginn der Einzel schwanden beim Außenseiter schnell die Illusionen auf ein achtbares Resultat. Bei der Fülle der schwierigen Aufgaben waren alle Bemühungen der Gastakteure umsonst – und natürlich schwierig, da Tobias Steinbrenner und Marc Engels jeweils in das höhere Paarkreuz aufrücken mussten. Beide zeigten vollen Einsatz. Belohnt wurden sie dafür nicht. Das Gleiche galt für Marco Stüber, der im Duell gegen Josef Oleksik (1:3) den finalen Durchgang knapp verpasste.

Für Hudes Nummer 1 Felix Lingenau verlief der Tag unter dem Vorzeichen: „Und täglich grüßt das Murmeltier.“ Nach seiner klaren 0:3-Niederlage gegen einen stark aufspielenden Thilo Marschke, folgte am Ende noch der aus seiner Sicht „undankbare“ Vergleich mit Abwehrspezialist Sven Arnhardt. Undankbar deshalb, weil Lingenau in der Vergangenheit schon mehrmals ganz bitter gegen diesen Angstgegner mit der Minimaldifferenz verloren hatte. So kam es wieder: Lingenau holte in Satz fünf zwar ein 2:6 auf, verlor aber erneut 9:11.

Sein nächstes Spiel bestreitet Hude Samstag (12 Uhr) gegen SSV Neuhaus.