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Viele Talente im HVN-Stützpunkt Jugendarbeit der Handballregion Oldenburg trägt erste Früchte

Von Lennart Bonk | 21.04.2019, 15:05 Uhr

Wenn die Jugendarbeit schon früh ihre Früchte trägt, sorgt das bei den Verantwortlichen für große Freude. Nach dem jüngsten Sichtungsturnier des Handball Verbandes Niedersachsen (HVN) in Oyten strahlte Thorsten Stürenburg, Trainer des weiblichen Jahrgangs 2006 der Handballregion Oldenburg, bis über beide Ohren.

„Es war ein großer Erfolg für die Handballregion Oldenburg“, schwärmte Thorsten Stürenburg nach dem Sichtungsturnier in Oyten. Nicht nur Spielerinnen aus seiner Auswahl erhielten eine Einladung zum HVN-Stützpunkttraining, auch der männliche Jahrgang 2005 sendet Spieler nach Hannover.

„Beachtlicher Anteil“ schafft es zum HVN-Stützpunkt

Von den 32 Spielerinnen des Jahrgangs 2006 aus ganz Niedersachsen, die bei dem zweitägigen Turnier gesichtet wurden, stellt die Handballregion Oldenburg mit fünf Talenten einen beachtlichen Anteil, berichtete Stürenburg. Dazu kommen weitere vier Spielerinnen, die am HVN – Stützpunkttraining teilnehmen werden. Am 30. April reisen Ida Seidel (TSG Hatten Sandkrug), Paulina Koch (TvdH Oldenburg), Jette Wöhler (Elsflether TB) und Milena Stürenburg (TS Hoykenkamp) zum ersten Lehrgang in die Akademie des Sports nach Hannover. Janna Kickbusch (TvdH Oldenburg) steht als Reserve in den Startlöchern. Maja Garms (TV Neerstedt), Elisa Hinrichs (TSV Ganderkesee), Emma Stürenburg (TS Hoykenkamp), und Viola Kleefeldt (TSV Ganderkesee) wurden für das HVN-Stützpunkttraining nominiert.

Bei den Jungen, die von Anton Stindt und Bela Rußler trainiert werden, gab es zwei Nominierungen zu verbuchen. Leonard Zink (TSG Hatten Sandkrug)erhielt eine Einladung nach Hannover, Florian Cordes (Tvd Haarentor) steht als Reserve bereit.

Fördern und Fordern funktioniert

„Besonders freut uns, dass die konzeptionelle Änderung der Auswahlförderung schon jetzt erste Früchte trägt“, sagte Stürenburg. Die Auswahlmannschaften würden leistungsgerecht und jahrgangsübergreifend zusammen trainieren. „Das heißt, dass die stärksten Spielerinnen der Jahrgänge 2006 und 2007 zusammen trainieren“, erläutert der Coach.

Auf diese Weise würde den Spielerinnen im Perspektivteam der beiden Jahrgänge die Möglichkeit gewährt, sich weiter zu entwickeln. „So wird dem Prinzip Fördern und Fordern optimal Rechnung getragen. Das System ist zu beiden Seiten durchlässig, sodass bei Leistungssprüngen oder -einbrüchen entsprechend reagiert werden kann“, erklärt Stürenburg.