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Volleyball-Oberliga Heimspieltag für die VG Delmenhorst-Stenum

Von Elisabeth Wontorra | 08.01.2016, 17:36 Uhr

Rückrundenstart bei den Volleyballern des VG Delmenhorst-Stenum: Der Oberligist erwartet am Samstag, 9. Januar, ab 15 Uhr neben dem Derbygegner TuS Bloherfelde auch den Tabellendritten VfR Voxtrup. Aufgrund kalter Hallen konnte sich die VG kaum auf die Spiele vorbereiten.

Eine gute Vorbereitung sieht anders aus: Vor ihrem Heimspieltag am Samstag (15 Uhr, Uhlandhalle) haben die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum in der kurzen Winterpause nur einmal trainieren können. „Die Hallen waren nicht beheizt. Es war viel zu kalt. Dann zu trainieren hätte uns wohl mehr geschadet als uns geholfen“, sagt Trainerin Susanne Schalk vor den Begegnungen gegen TuS Bloherfelde und den VfR Voxtrup.

Erst am Donnerstag trafen sich die VG-Volleyballer wieder zur ersten Einheit im neuen Jahr. Schalk sieht die mäßigen Voraussetzungen dennoch gelassen.„Manchmal kann so etwas auch positiv sein. Außerdem denke ich, dass es vielen Mannschaften ähnlich geht“, zeigt die Trainerin wenig Bedenken. Aktuell seien keine Spieler verletzt, auch für die nächsten Begegnungen kündigen sich noch keine Ausfälle an. Das stimmt Schalk mit Blick auf die Rückrunde zuversichtlich – zumal die Hinrunde für den Tabellensechsten nicht ganz so gelaufen war, wie erwünscht: „Sie hätte besser laufen können. Zwei Spiele hätten wir mehr gewinnen müssen. Aber sonst bin ich recht zufrieden.“ Denn vor den Abstiegsrängen hat sich der Aufsteiger ein kleines Polster von vier Punkten erarbeitet.

Susanne Schalke fordert mehr Stabilität

Um in der Rückrunde weniger „unnötige Niederlagen“ (Schalk) zu kassieren, müsse das Team stabiler werden und vor allem konzentrierter spielen. Den ersten Schritt will die VG am Samstag machen. „Wir müssen so auftreten, wie in den vergangenen Partien. Da haben wir gut gespielt, haben es nur nicht bis zum Ende gebracht. Das müssen wir jetzt schaffen“, sagt Schalk. Das Derby gegen Bloherfelde (7.) müsse gewonnen werden, fordert Schalk. „Das letzte Spiel haben wir unglücklich verloren. Das werden wir dieses mal nicht.“ Die Trainerin erwartet ein kampfbetontes und aggressives Spiel.

Den zweiten Gegner Voxtrup (3.) kann Schalk nicht einschätzen. „Hinter Voxtrup steht ein großes Fragezeichen. Wir haben das Team noch nie spielen sehen. Daher ist es für uns schwer einzuschätzen.“ Sie weiß, dass ihr Gegner schlecht in die Hinrunde gestartet war. Die ersten drei Spiele gingen allesamt verloren, doch danach startete Voxtrup mit fünf Siegen aber richtig durch. Schalk sagt. „Wir haben verstärkt Angaben geübt, damit der Gegner erst gar nicht ins Spiel kommt.“