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Volleyball-Oberliga VG Delmenhorst-Stenum kämpft um den Oberliga-Platz

Von Daniel Niebuhr | 10.03.2017, 17:44 Uhr

Die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum stehen vor entscheidenden Heimspielen. Das Herrenteam will die Abstiegsrelegation vermeiden, die schon die Verbandsliga-Frauen spielen müssen.

Es war Anfang November, als die VG Delmenhorst-Stenum sogar mal kurz Tabellenführer war. Nach einem vorzeigbaren Saisonstart mit vier Siegen aus sechs Spielen standen die Volleyballer an der Spitze der Oberliga, leider hatte sich das zwei Wochen später nach einem 0:3 beim VfR Voxtrup schon wieder erledigt – und seitdem ist Platz eins doch in weitere Ferne gerückt.

Schlüsselspiel gegen VfR Voxtrup

Vielleicht hat Susanne Schalk ihre Spieler vor dem wichtigsten Wochenende des Jahres aber doch noch einmal daran erinnert, dass sie durchaus zu Gipfelstürmen fähig sind, wenn sie denn wollen. Denn das Selbstvertrauen aus dem Spätherbst würde der VG am Samstag ziemlich gut tun, wenn ab 15 Uhr der designierte Vizemeister Oldenburger TB und eben wieder Voxtrup in die Halle am Delmenhorster Blücherweg kommen – es geht schließlich um die Zukunft des Vereins als Oberligist. Drei Spiele vor Schluss ist Delmenhorst-Stenum Sechster und hat drei Punkte Vorsprung auf Voxtrup auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Weil die Osnabrücker danach nur noch einmal auflaufen, haben die Delmenhorster also die Chance, den Klassenerhalt zu sichern. „So ist der Plan“, sagt Schalk.

Schalk will niemanden schonen

Zunächst tritt ihre Mannschaft gegen Oldenburg an, zumindest offiziell will sie niemanden für das folgende Abstiegsendspiel gegen Voxtrup schonen. „Wenn wir in einen Lauf kommen, werde ich den bestimmt nicht unterbrechen. Punkte sind Punkte“, sagt Schalk, wissend, dass es gegen Voxtrup wohl so oder so um alles geht. Wobei die Delmenhorster bisher zwei Erfolge mehr eingesammelt haben und sogar eine positive Bilanz von sechs Siegen und fünf Niederlagen aufweisen. „Das Auf und Ab ist unser Problem“, sagt Schalk.

VG mit Standortnachteil

Der Platz in der fünfthöchsten Liga ist zweifellos ein lohnendes Ziel. Für den Kampf um neue Spieler oder das Halten eigener Talente ist die Oberliga deutlich attraktiver als die Verbandsliga. „Wir liegen zwischen Bremen und Oldenburg, es ist nicht einfach, sich da zu profilieren“, meint Schalk, die auch in der kommenden Saison bei der VG auf der Bank sitzen will. Wie der Kader dann aussieht, steht nur grob fest. Die meisten werden bleiben, potenzielle Neuzugänge gibt es, doch für Vollzugsmeldungen ist es noch zu früh, meint Schalk.

Auch die Frauen mit Heimspielen

Das Delmenhorster Frauenteam kann den Abstieg aus der Verbandsliga ebenfalls noch verhindern, muss dafür aber die Relegation überstehen. Drei Spiele vor Schluss steht die VG als Vorletzter fest, daran würden selbst zwei Siege im Heimspieltag am Samstag ab 15 Uhr in der Uhlandhalle gegen den ATSV Habenhausen und den BC Cuxhaven nichts ändern.