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Volleyball-Oberliga VG Delmenhorst-Stenum verspürt keinen Druck

Von Elisabeth Wontorra | 16.01.2016, 19:42 Uhr

Die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum befinden sich mitten im Abstiegskampf. Am Sonntag, 17. Januar, ab 13 Uhr will die Mannschaft wichtige Punkte beim Tabellenfünften VSG Hannover holen.

Die zwei Niederlagen des vergangenen Spieltages sind noch nicht ganz verdaut, doch Susanne Schalk, Trainerin der Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum, blickt wieder nach vorne. Am Sonntag, 17. Januar, ab 13 Uhr gastiert der Tabellensechste bei der VSG Hannover. Schalk betont, dass ein Sieg besonders wichtig sei und „unbedingt her“ müsse.

Dennoch verspüre ihre Mannschaft keinen Druck. „In der Liga ist der Druck nach unten immer geringer als nach oben“, erklärt Schalk. Obwohl sich noch drei Teams hinter der VG befinden, steckt sie mitten im Abstiegskampf. Denn nur zwei Punkte trennt sie vom Konkurrenten TuS Bloherflede, der auf dem achten Platz haust.

Susanne Schalk hofft auf Vorteil

Um den Kopf frei zubekommen, habe Schalk ihre Mannschaft im Training auspowern lassen. Viele ihrer Spieler fehlten zwar krankheitsbedingt oder wegen der Arbeit. „Aber das Training verlief richtig gut“, sagt Schalk. Das mache ihr Mut für das kommende Spiel – auch, weil die VG erst das zweite Spiel bei der VSG macht. Zuvor treten die Hannoveraner (5.) gegen den Tabellenführer TSV Buxtehude-Altkloster an. „Es war eigentlich so geplant, dass wir als erstes gegen Hannover spielen sollten. Dann hat Buxtehude aber darum gebeten, zuerst antreten zu dürfen.“

Die Volleyball-Gemeinschaft erhofft sich aus dieser Spielkonstellation einen Vorteil. „Wir wollen uns die erste Partie angucken und sehen, worauf wir bei Hannover zu achten haben“, erklärt Schalk. Was für einen Sieg nötig ist, weiß Schalk allerdings auch: „Wir brauchen eine Steigerung hoch zehn. Es war nicht so, dass die letzten beiden Gegner super gut waren. Wir waren einfach nur schlecht.“