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Volleyball-Verbandsliga Frauen VG Delmenhorst-Stenum arbeitet sich an die Spitze

Von Lars Pingel | 22.01.2018, 21:41 Uhr

Die Volleyballerinnen der VG Delmenhorst-Stenum haben in der Verbandsliga die Tabellenführung übernommen. Sie feierten beim Stützpunkt Bremen einen 3:1-Arbeitssieg.

Die Verbandsliga-Volleyballerinnen der VG Delmenhorst-Stenum sind vom gefühlten, zum tatsächlichen Spitzenreiter geworden. Am Sonntag setzten sie sich beim Team des Stützpunkts Bremen, eine Nachwuchsauswahl, mit 3:1 (25:21, 19:25, 25:16, 25:19) durch. Mit neun Siegen aus elf Saisonspielen hat die VG 27 Punkte gesammelt und schob sich am Oldenburger TB II (11/24) vorbei auf den ersten Tabellenplatz.

VG-Team findet seinen Rhythmus nur langsam

Der Sieg, der drei Punkte gebracht hat – das war für VG-Trainer Kai Stöver nach dem letzten Ballwechsel das Wichtigste. „Ich hatte der Mannschaft vorher gesagt, es das schwerste Spiel der Saison wird, weil jeder von uns einen klaren Sieg erwartet“, erklärte er. Seine Ahnung wurde bestätigt. Während die VG-Spielerinnen nur langsam ihren Rhythmus fanden, spielten die Gastgeberinnen, alles Spielerinnen des Jahrgangs 2002, munter drauflos. Trotzdem gewann die VG den ersten Satz (25:21), gab den zweiten Durchgang aber „verdient“ recht deutlich ab (19:25). „Wir haben zu wenig getan“, sagte Stöver und lobte die Leistung der noch sieglosen Bremerinnen: „Sie sind sehr talentiert“, meinte er. „Was ihnen noch fehlt, ist die Konstanz. Wenn sie die hätten, würden sie in der Liga sehr gut mitspielen.“

Jennifer Dittmar fest im Verbandsliga-Kader

Was das ausmacht, zeigte sich in den Sätzen drei und vier. Die VG steigerte sich, kontrollierte das Geschehen und sicherte sich mit dem 25:16 und dem 25:19 die erhofften drei Pluspunkte. „Das war der so oft beschworene Arbeitssieg“, sagte Stöver über die Partie. In Jennifer Dittmar und Viktoria Lening hatte sein Team auch zwei Spielerinnen aus dem Bezirksliga-Kader der VG dabei. Dittmar wird fortan allerdings nur noch in der Verbandsliga auflaufen, da sie sich dort nun festgespielt hat, erklärte Stöver.