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Vorrunde des EWE-Wintercups TV Jahn und TuS Heidkrug in der EWE-Cup-Endrunde

Von Klaus Erdmann | 23.01.2018, 21:05 Uhr

Die E-Juniorenfußballer des TV Jahn Delmenhorst und TuS Heidkrug qualifizieren sich für das Endturnier des EWE-Wintercups. Die Jahner geben sich beim Vorrundenturnier in Langen erst im Finale geschlagen. Die Heidkruger behaupten sich im Spiel um Platz drei.

Die E-Juniorenfußballer des TV Jahn und TuS Heidkrug haben ihre Ziele erreicht. Die Nachwuchsteams beteiligten sich in Langen an einem Qualifikationsturnier des EWE-Wintercups und qualifizierten sich als Nr. 2 (Jahn) bzw. Dritter für die große Endrunde. Sie steht am Sonntag, 25. Februar, in der Oldenburger EWE-Arena auf dem Programm.

Im Finale zog Jahn gegen den JFV Unterweser mit 3:4 (0:0) nach Entscheidungsschießen den Kürzeren. Das Spiel um Platz drei gewann Heidkrug mit 4:1 gegen den FC Hambergen.

Jahn wirft Heidkrug im Halbfinale raus

„Wir wollen mindestens Dritter werden“, hatte Felix Bollhagen, der die Spieler des TVJ mit Thomas Schöbel trainiert, vor dem Wettstreit gesagt. Seine Schützlinge erreichten das Ziel. In der Gruppe B überstanden sie die ersten vier Partien ohne Gegentreffer. 4:0 gegen JSG Grasberg, 1:0 gegen FC Neuenkirchen/Ihlienworth, 2:0 gegen TV Langen und 3:0 gegen FC Syke 01 lauteten die Ergebnisse. Das letzte Spiel verlor Jahn mit 0:1 gegen den FC Hambergen. Bereits vor diesem Treffen stand fest, dass die Delmenhorster zu den Halbfinalisten gehören. „Wir haben die Jungs nicht mehr so heiß gemacht und gesagt, dass sie acht Minuten lang Spaß haben sollen“, verrät Bollhagen. Mit zwölf Zählern und 10:1 Toren belegte sein Team vor den punktgleichen Konkurrenten Hambergen (9:4) und Langen (7:4) Platz eins.

Im Halbfinale folgte die Begegnung mit Heidkrug, die Jahn durch ein Tor von Karim Abukhatla mit 1:0 gewann. „Die Mannschaften haben gut gekämpft. Aufgrund der Chancen war unser Sieg verdient“, sagte Bollhagen. In der regulären Spielzeit des Finales habe man Unterweser keine Chance gestattet und gute Möglichkeiten verpasst („Wir hätten deutlich gewinnen können“).

Hallenfußball statt Futsal

Ungewohnt sei gewesen, so Bollhagen, dass die Mannschaften aus fünf Feldspielern und einem Torwart bestanden („Wir spielen sonst 4+1“). Auch sei der TV Jahn, der sämtliche elf Spieler einsetzte, mit dem normalen Fußball („Der war wie ein Flummi“) eingangs nur schwer zurechtgekommen. In diesem Punkt erhält er Unterstützung von Frank Ritter, der beim TuS Heidkrug mit Michael Wild ein Trainer-Duo bildet: „Wir spielen seit längerer Zeit Futsal und sind Fußball nicht mehr gewohnt. Das Niveau war nicht so hoch.“

Mit dem Auftritt seines Teams zeigte sich Ritter zufrieden. TuS trat gegen SV Komet Penningbüttel (0:0), Ahlhorner SV (5:0), Unterweser (0:1), FC Sulingen (1:0) und TSV Altenwalde (3:1) an. Mit zehn Zählern und 9:2 Toren nahm Heidkrug hinter Unterweser (12/7:3) und vor Ahlhorn (10/8:8) Rang drei ein. Man beendete das Turnier mit einer Niederlage (gegen Jahn) und einem Sieg (über Hambergen).

Ritter („Super Organisation“) und Bollhagen („Herzliche Atmosphäre“) lobten die Gastgeber. Hoch im Kurs stand der ehemalige Werder-Star und Publikumsliebling Ailton. Er stellte sich für viele Fotos zur Verfügung und schrieb fleißig Autogramme. „Ailton ist ohne Ende sympathisch“, betonte Ritter.