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Vorrunde Handball-Oberliga HSG Delmenhorst und HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verlieren

Von Jörg Schröder | 12.11.2018, 15:42 Uhr

Die A-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben ihre Auswärtsspiele in der Vorrunde der Oberliga verloren. Delmenhorst unterlag in Schiffdorf, Grüppenbühren/Bookholzberg in Lüneburg.

Die A-Jugend Handballer der HSG Delmenhorst mussten in ihrem Spiel der Vorrunde der Oberliga beim TV Schiffdorf eine 20:28-Niederlage hinnehmen. Sie haben nur noch theoretische Chancen, sich für die Oberliga zu qualifizieren. Die weiße Weste des Spitzenreiters HSG Gruppenbühren/Bookholzberg bekam die ersten Flecken. Beim Tabellenvorletzten HV Lüneburg unterlag das Team überraschend mit 31:32.

 TV Schiffdorf - HSG Delmenhorst 28:20 (15:11). „Wir haben unser wahres Leistungsvermögen nicht abrufen können“, sagte Trainer Torben Müseler nach dem Spiel. Lediglich bis zum 4:4 (11.) durch Bastian Schäfer war die HSG einigermaßen auf Augenhöhe. Im weiteren Spielverlauf scheiterten die Delmenhorster Angreifer immer wieder an der robusten gegnerischen Deckung, es hakte im Aufbauspiel. Auch der Deckungsverband stand nicht so sicher wie gewünscht. Schiffdorf bekam immer mehr Oberwasser. Nach dem 11:15-Pausenrückstand ließen die HSG-Spieler die Köpfe zunehmend hängen.

 HV Lüneburg - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 32:31 (13:12). Die hoch favorisierte Landkreis-HSG wurde gleich eiskalt erwischt. Sie lag in der 14. Minute mit 2:7 im Hintertreffen. Die Deckungsspieler fassten nicht richtig zu. Die Angreifer ließen zahlreiche gute Möglichkeiten ungenutzt. Insgesamt beklagte HSG-Trainer Stefan Buß die mangelnde Einstellung seiner Spieler. Zwar erzielte Niklas Kowalzik das 9:9 (25.), doch zur Führung reichte es bis zur Pause nicht. Trotz mahnender Worte von Buß in der Kabine änderte sich nicht viel. Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff hieß es 15:18. Als Soheil Ramin in der 40. Minute nach langer Zeit wieder eine Führung für Grüppenbühren/Bookholzberg herausgeworfen hatte (19:18), hoffte der Coach, die Partie sei gedreht. Die Hoffnung wurde enttäuscht. Lüneburg konterte (29:26, 55.), behielt in den Schlussminuten die Nerven und rettete den Vorsprung ins Ziel.