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Weibliche A-Jugend jubelt HSG Delmenhorst beendet lange Durststrecke – 21:16

Von Jörg Schröder | 24.03.2015, 19:12 Uhr

Sieben Spiele lang mussten die Delmenhorsterinnen in der Handball-Verbandsliga auf die ersten Punkte warten. Gegen den Tabellennachbarn Elsflether TB platzte dann endlich der Knoten.

WJA Verbandsliga

Delmenhorst - Elsfleth 21:16. Bis zum 6:6 (15.) verlief das Spiel völlig ausgeglichen. Dann leistete sich Delmenhorst einen zwölfminütigen Blackout und erzielte keinen Treffer mehr. Aber: Weil die HSG in der Deckung sicher stand, führte Elsfleth lediglich mit 9:6. Nach dieser Schwächephase kamen die Gastgeberinnen aber wieder in Tritt und glichen noch bis zur Pause auf 9:9 aus. Nach dem Seitenwechsel spielte sich die HSG schnell einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus, den sie bis zur 51. Minute halten konnten. In der Schlussphase lief dann bei den Gästen nicht mehr viel zusammen. Sie vergaben etliche Chancen. Delmenhorst nutzte diese Fehler und jubelte am Ende über den lang ersehnten Erfolg.

MJA Landesliga

HSG Barnstorf/Diepholz - HSG Delmenhorst 28:29. Die Qualifikationsrunde für die Oberliga hatte die HSG schon im Vorfeld verpasst, dennoch ließ sich der Tabellenvierte im letzten Saisonspiel nicht hängen. Im ersten Durchgang konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Obwohl die Abwehr und der Angriff der Gäste zu wünschen übrig ließ, schaffte es die Mannschaft von Tizian von Lien, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Zur Pause lag Delmenhorst trotz der schwachen Leistung nur mit 13:14 in Rückstand. Im zweiten Durchgang lief für die HSG zunächst gar nichts zusammen. Barnstorf/Diepholz zog über 22:16 auf 26:19 (45.) davon. Doch dann entdeckten die Gäste ihren Kampfgeist. „Die Abwehr stand plötzlich bombensicher“, sagte Trainer Tizian von Lien. Im Angriff spielten die Gäste nun mit mehr Druck, nutzten ihre Torchancen konsequent und starteten eine furiose Aufholjagd. Einen 24:28-Rückstand (55.) drehten sie in den letzten fünf Minuten noch zum 29:28-Erfolg. Den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer erzielte Tobias Höper zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff.

WJB Landesliga

HSG Delmenhorst - TSG Hatten/Sandkrug 20:12. Die hoch motivierten HSG-Mädchen revanchierten sich erfolgreichen für die Hinspielpleite. Zwar leisteten sich die Delmenhorsterinnen einige Fang- und Passfehler, dafür rührten sie in der Deckung Beton an und ließen bis zur Pause lediglich fünf Gegentreffer zu. Den zweiten Durchgang musste Delmenhorst in Unterzahl beginnen. Das machte sich aber nicht bemerkbar. Denn mit einer 3:1-Serie legte die HSG die Grundlage für den späteren Sieg.

MJB Landesliga

SG Bremen/Hastedt II - JSG Ganterhandball 27:25. Licht und Schatten wechselten sich bei der JSG ab. Sie lag nach einem missglückten Start zunächst mit fünf Toren im Rückstand, fing sich dann und glich zum 9:9 auf. Die Aufholjagd hatte aber zu viel Kraft gekostet, weshalb die Gastgeber ihrerseits nun wiederum fünf Treffer vorlegten. Nach dem Wechsel war der Ausgleich mehrfach zum Greifen nach, gelang aber nicht mehr. JSG-Trainer Torben Müseler lobte dennoch seine Mannschaft für die Leistung beim Tabellendritten: „Das war ein sehr engagierter Auftritt.“

Schwanewede/Neuenkirchen - Delmenhorst 17:30. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste Probleme, mit dem Haftmittel (Backe) zurecht zu kommen. Viele Passspiele kamen nicht an, auch die Würfe aufs Tor waren zu unpräzise. Nach dem Wechsel hatten sich die Delmenhorster an den Ball gewöhnt. Die Deckung stand nun erheblich besser, weshalb die HSG, die auf Rang sieben kletterte, ihren Vorsprung kontinuierlich auf später 30:17 ausbaute.

MJC Landesliga

TS Hoykenkamp - Woltmershausen 31:36. Zwei Rückraumspieler des Tabellenzweiten bereiteten Hoykenkamp große Probleme. Denn die wurfgewaltigen Shooter erzielten 25 der 36 Gästetreffer. Trotz der Probleme gab sich die TSH zu keiner Zeit geschlagen. Im Angriff leisteten sich die Gastgeber aber zu viele technische Fehler, die von dem starken Gegner sofort bestraft wurden. Nach der Pause (16:21) stellte Hoykenkamp diese Fehler ab. Dennoch hatte die TSH keine Chance, den Rückstand aus der ersten Hälfte aufzuholen. Die TSH beendet als Vierter, womit Trainer Daniel Hemmelskamp sehr zufrieden ist.