Ein Angebot der NOZ

Werfen, Kämpfen und Fallen Drei Judoka des JC Bushido bestehen Gürtelprüfungen

Von Richard Schmid | 05.10.2018, 15:40 Uhr

Wie in den meisten asiatischen Kampfsportarten werden auch im Judo die unterschiedlichen Kenntnisse durch verschiedene Gürtelfarben signalisiert. Um einen Gürtel zu erwerben, müssen die Judoka verschiedene Anforderungen beherrschen, die über eine Prüfung festgestellt werden.

Drei Judoka des JC Bushido Delmenhorst wurden kürzlich durch den Vereinsvorsitzenden Heiko Fritsch – selbst Träger einer der höchsten Gürtelfarben, dem Schwarzgurt im zweiten Dan – in ihren Kenntnissen und Fähigkeiten geprüft.

Der erst zehnjährige Moritz Nüstedt, der sich wie sein Vater Jens seit drei Jahren dem Judosport widmet, erwarb den orangenen Gürtel. Um diese Anforderungen zu erfüllen musste er verschiedene Wurftechniken beherrschen. Jens Nüstedt bestand die Prüfung zum dritten Kyu-Grad, dem grünen Gürtel. Das ist im Judo die sechsthöchste Einstufung und setzt bereits umfangreiche Kenntnisse und Kampftechniken voraus. Unmittelbar vor dem Erwerb des Grüngurts liegt der vierte Kyu-Grad, ein orange-grüner Gurt. Fortgeschrittene Falltechniken sowie umfassende Wurftechniken werden hierbei gefordert.

Der 16-jährige Jens Müller, der ebenfalls seit drei Jahren den Judosport für sich entdeckt und bereits einige kleinere Wettkämpfe bestritten hat, durfte sich über seine erfolgreiche Prüfung zu diesem Gurt freuen.