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Weser-Ems-Liga der Frauen Spitzenreiter Hude/Falkenburg gibt einen Punkt ab

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 22.03.2016, 17:01 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg II haben einen Punkt verloren. Der Spitzenreiter der Weser-Ems-Liga kam gegen die HSG Varel-Friesland nur zu einem 26:26. Der TV Neerstedt II verlor bei den SF Larrelt mit 18:28.

Die HSG Hude/Falkenburg II hat ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen eingebüßt. Nach einem 26:26 gegen die HSG Varel-Friesland liegt sie mit 33:7 Zählern nur dank der besseren Tordifferenz (+155) vor der punktgleichen HSG Wilhelmshaven II (+91) auf Rang eins. Der TV Neerstedt II unterlag mit 18:28 bei den SF Larrelt.

HSG Hude/Falkenburg II – HSG Varel-Friesland 26:26 (15:14)

Von Beginn an tat sich das Team von Hude/Falkenburgs Trainerin Inge Breithaupt gegen die hoch motivierten Gäste schwer. Die Friesländerinnen hatten gegen den Spitzenreiter nichts zu verlieren und spielten befreit auf. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 15:14 vorn. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel spannend, keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der 57. Minute stand es 24:24. Fehlwürfe der Gastgeberinnen ermöglichten den Varelerinnen eine 26:24-Führung. Doch die Landkreis-HSG gab noch einmal Gas: Anja Wessels warf das Unentschieden heraus.

SF Larrelt – TV Neerstedt 28:18 (10:9)

Die Neerstedterinnen starteten wie so oft in den vergangenen Wochen schlecht. Viele technische Fehler führten zu Ballverlusten, die das SFL-Team zu erfolgreichen Tempogegenstößen nutzte, mit denen es zu einer 7:2-Führung kam. Der TVN zeigte aber Moral und kämpfte sich bis zur Pause auf einen Treffer heran. Kurz vor der Pause hatte sich die Torhüterin der Gastgeberinnen verletzt, dadurch verzögerte sich der Anpfiff der zweiten Halbzeit. Larrelt bot dann eine Feldspielerin im Tor auf, doch die Neerstedterinnen schlossen unkonzentriert ab. Das motivierte die Gastgeberinnen, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Auch eine Umstellung in der TVN-Abwehr brachte nicht den gewünschten Erfolg.