Ein Angebot der NOZ

Weser-Ems-Liga Männer Handballer der HSG Delmenhorst II feiern Derbysieg

Von Jörg Schröder, Jörg Schröder | 29.02.2016, 13:26 Uhr

Die Handballer der HSG Delmenhorst II haben das Weser-Ems-Liga-Derby gewonnen: Sie besiegten die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II mit 31:23 (18:12). Die „Zweite“ der Landkreis-HSG bezwang den TuS Holthusen mit 33:15 (16:12).

Die Handballer der HSG Delmenhorst II und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II mischen im Dreikampf um die Meisterschaft und den Relegationsplatz in der Weser-Ems-Liga weiter kräftig mit. Die Delmenhorster gewannen das Derby gegen die „Dritte“ der Landkreis-HSG (31:23) und belegen mit 28:6 Punkten Tabellenplatz zwei hinter dem TvdH Oldenburg II (31:5). Grüppenbühren/Bookholzberg II (27:7) blieb nach einem 33:15-Erfolg über den TuS Holthusen Dritter.

HSG Delmenhorst II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 31:23 (18:12). Die Punkte wären für beide Mannschaften wichtig gewesen: Die Delmenhorster benötigten sie im Kampf um Platz eins und den direkten Aufstieg; Grüppenbühren/Bookholzberg wollte sich mehr Luft im Abstiegskampf verschaffen, denn am Ende der Saison 2015/2016 müssen vier Teams die Liga verlassen. Vielleicht waren beide Mannschaften daher zu Beginn etwas nervös. Sie leisteten sich einige technische Fehler und Fehlversuche. Es waren dann die Gastgeber, die zuerst ihren Rhythmus fanden. Sie profitierten auch davon, dass die Gästedeckung zu passiv agierte. Auf der anderen Seite bekam Grüppenbühren/Bookholzberg zunehmend Probleme, sich gegen die offensive Delmenhorster 5:1-Deckung durchzusetzen. Zur Pause lagen die Gastgeber bereits mit 18:12 vorn, direkt nach Wiederbeginn zogen sie bis zur 40. Minute auf 25:13 davon. Damit hatten sie die Partie für sich entschieden. Die Schlussphase wirkte ein wenig zerfahren. Hüben wie drüben häuften sich Fehlpässe und -würfe.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II - TuS Holthusen 33:15 (16:12). So einfach, wie es nach dem Ergebnis scheint, war es für die HSG zunächst nicht, sich gegen den Tabellenvorletzten durchzusetzen. Zur Pause lag sie „nur“ mit vier Toren in Führung. „Entsprechend unzufrieden“ sei er mit dem Auftritt seiner Mannschaft gewesen, erklärte HSG-Trainer Andreas Müller. Seine Spieler hätten es ein wenig zu locker angehen lassen. Eine eher schläfrig wirkende Abwehr und ein Gegner, der seine sich bietenden Chancen konsequent nutzte, bereiteten ihm Kopfzerbrechen. In der Pause gelang es ihm aber, sein Team aufzuwecken. Das zeigte nach dem Wiederanpfiff sein wahres Gesicht. Die HSG-Akteure gingen deutlich engagierter zu Werke, ließen dem Gegner kaum noch eine Chance – der Gastgeber kassierte nur noch drei Gegentreffer – und fuhren am Ende doch noch einen deutlichen Erfolg ein.