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Wieder Coach in der Bezirksliga Servet Zeyrek und Jürgen Gaden kehren zurück

Von Klaus Erdmann | 25.07.2015, 16:00 Uhr

Bei zwei Trainern von Neulingen der Fußball-Bezirksliga handelt es sich um alte Bekannte: Jürgen Gaden (SG SW Oldenburg, Aufsteiger aus der Kreisliga) und Servet Zeyrek (VfB Oldenburg II, Absteiger aus der Landesliga). Beide haben einst in Delmenhorst und Wildeshausen gearbeitet.

Gaden und die SG befinden sich vor der vierten gemeinsamen Saison. Zuvor stand er in Diensten des TV Jahn (fünf Jahre) und des VfL Wildeshausen (vier). „Den TV Jahn, bei dem es bei den Jugendlichen und Herren abwärts gegangen ist, verfolge ich mit Bedauern. Über den Aufstieg der Wildeshauser Jungs habe ich mich gefreut – es hat lange genug gedauert“, sagt der 64-Jährige.

Nach schwachem Start durchgestartet

In der vergangenen Saison, so Gaden, habe seine Mannschaft einen schlechten Start erwischt: „Nach vier Punkten aus den ersten sieben Spielen hat keiner mehr einen Pfifferling auf uns gewettet.“ Nachdem sein Team gegen die Titel-Mitbewerber TV Metjendorf und TuS Lehmden Big Points geholt habe, sei er hinsichtlich des Aufstiegs zuversichtlich gewesen.

SW Oldenburg mit schwerem Auftaktprogramm

„Wir sind jetzt in der Aufbauphase und müssen aus einem kleinen Tal raus“, sagt der Trainer, der dieser Tage mit dem Team ein Trainingslager in der Sportschule Sögel absolviert. Die Schwarz-Weißen bestreiten das erste Spiel bei Atlas, erwarten dann Obenstrohe und fahren anschließend nach Wilhelmshaven. „Das sind für mich alles Kandidaten für die obere Tabellenhälfte“, betont Gaden. Seine Mannschaft kenne nur ein Ziel: „Klassenerhalt! Das gibt es nix anderes.“

Servet Zeyrek seit Februar beim VfB Oldenburg

Gaden und Zeyrek kennen einander aus vergangenen Wildeshauser Zeiten. „Beim VfL sind wir gleichzeitig weggegangen“, sagt Zeyrek, der am 1. Februar den VfB Oldenburg II übernommen hat. Sechs Jahre lang habe er für den VfL im Jugendbereich gearbeitet. Nach einem halben Jahr beim Bezirksligisten SV Tur Abdin trainierte er Oberneulands U17 (nur wenige Tage) und die U17 des BV Cloppenburg.

VfB-Reserve peilt Platz unter den Top Fünf an

Die Arbeit beim VfB Oldenburg mache ihm Spaß. „Drei Spieler sind geblieben. Wir haben 16 Neue“, berichtet Zeyrek. Man fange bei Null an und die erste Elf stelle sich durch Leistung auf, unterstreicht der 41-Jährige. Atlas, Heidmühle und Obenstrohe seien seine Meisterschaftsfavoriten. Das Ziel des VfB Oldenburg II sei es, unter die ersten fünf Mannschaften zu kommen. „Und wir wollen die Liga mit unserem Fußball bereichern“, sagt Servet Zeyrek.

WSC Frisia Wilhelmshaven will Klassenerhalt

Dritter Neuling ist der von Thomas Baake trainierte Kreisliga-Meister VfL Stenum – ebenfalls kein Unbekannter auf der Bezirksliga-Bühne. Vierter im Bunde ist Aufsteiger WSC Frisia Wilhelmshaven. Diese Mannschaft ist ebenfalls in ihrer Gesamtheit ein alter Bekannter – zumindest für jene rund 500 Atlas-Fans, die den SVA am 14. Juni 2014 nach Wilhelmshaven begleitet haben. Im dortigen Jadestadion gewann Delmenhorst ein Relegationsspiel gegen den lobenswerten Gastgeber Frisia mit 3:0 und sicherte sich damit den Aufstieg in die Bezirksliga. „In dieser Saison wollen wir so schnell wie möglich den Klassenerhalt sicherstellen“, teilt Wilhelmshavens Pressesprecher und Trainerassistent Marco Kießlich mit.