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Wildeshausen schlägt Abbehausen Marcel Bragula sieht nach 6:0 Luft nach oben

Von Frederik Böckmann | 13.08.2017, 21:16 Uhr

Sie schossen ein halbes Dutzend Tore. Doch ihr Trainer wollte jenen Kantersieg keineswegs überbewerten. „Wir haben gut gespielt. Aber nicht überragend“, beschrieb Marcel Bragula als Coach des VfL Wittekind Wildeshausen seine Sicht der Dinge über den 6:0 (2:0)-Erfolg in der Fußball-Bezirksliga gegen den TSV Abbehausen.

„Im letzten Drittel hat mir die Präzision gefehlt. Da haben wir schlampig gespielt“, sagte Bragula. Er wollte damit keineswegs ein Haar in der Suppe suchen, sondern machte darauf aufmerksam, dass seine Elf eben noch Luft nach oben habe.

Die Führung für Wildeshausen besorgte Alexander Kupka, der nach einer Freistoß-Flanke von Lukas Schneider mit dem Rücken zum Tor einköpfte (18.). Für den Halbzeitstand sorgte Torben Schütte per Elfmeter, nachdem zuvor Michael Eberle gefoult worden war (24.). Nach der Pause erhöhte Kupka nach einer Ecke und einer Kopfball-Ablage von Schneider auf 3:0 (49.). Das 4:0 markierte Ole Lehmkuhl nach einem schönen Pass von Rene Tramitzke (75.). Dann legte Lehmkuhl das 5:0 von Maximilian Seidel vor (80.), ehe Lehmkuhl den 6:0-Endstand durch ein Eigentor von Danny Kühn mit einer scharfen Hereingabe provozierte (88.).

„Wir waren in allen Belangen überlegen“, fand Bragula. Was aber auch daran lag, dass der VfL-Coach seine Mannschaft sehr gut auf die Gäste eingestellt hatte. „Abbehausen hat das gespielt, was sie immer spielen. Wir haben im Training geübt, wie wir ihre Fünferkette aushebeln – und das hat gut geklappt.“ Bragula freute sich auch darüber, dass seine Elf zwei Mal nach Standards traf.