Ein Angebot der NOZ

Wilhelmshaven gibt sich selbstbewusst Nächstes Topspiel für SV Atlas Delmenhorst

Von Klaus Erdmann | 31.10.2015, 09:13 Uhr

Nächstes Spitzenspiel für den SV Atlas Delmenhorst: Der Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga gastiert am Sonntag (11 Uhr) beim forschen Aufsteiger WSC Frisia Wilhelmshaven.

„Für uns ist dieses Spiel das Highlight der Saison. Atlas ist Favorit, aber wir haben ein gutes Punktepolster und die Stimmung ist gut. Wir verfügen über eine kompakte Abwehr und wollen mit den schnellen Außen Nadelstiche setzen.“ Vor dem Treffen mit dem SV Atlas, Erster der Fußball-Bezirksliga, gibt sich Frisia Wilhelmshavens Pressesprecher und Trainerassistent Marco Kießlich selbstbewusst. Er hat allen Grund dazu, denn der starke Aufsteiger belegt mit 25 Punkten und sieben Zählern Rückstand gegenüber dem SVA Rang vier. Die Begegnung beginnt um 11 Uhr auf dem Rasenplatz an der Freiligrathstraße.

Hahn hat die Torwartfrage noch nicht entschieden

Atlas-Cheftrainer Jürgen Hahn hat zwei Spiele des Gastgebers gesehen. „Der WSC hat einen breiten Kader und zuletzt personell durchgewechselt“, sagt Hahn. Nachdem Torjäger Tim Rister zuletzt für drei Spiele gesperrt war, steht er den Gastgebern wieder zur Verfügung. Er und der Delmenhorster Dominik Entelmann teilen sich Rang eins der Torjägerliste (elf). Entelmanns Mitstreiter Iman Bi-Ria fällt aus (Zerrung). Hahn: „Wir haben vorne viele Alternativen.“ Anstelle von Florian Knipping (Gelbsperre) bildet Stefan Bruns mit Hanno Hartmann das Innenverteidiger-Duo. Die Torhüterfrage (David Lohmann oder Florian Urbainski) ließ Hahn noch offen.

Niederlage im Aufstiegsspiel 2014 spielt für Wilhelmshaven keine Rolle mehr

„Bei uns fehlen einige Leistungsträger“, sagt Wilhelmshavens Kießlich. Der 14. Juni 2014, als der SVA im Relegationsspiel beim WSC mit einem 3:0 in die Bezirksliga aufstieg, spielt für ihn keine Rolle mehr: „Das ist weit weg. Inzwischen sind wir souverän aufgestiegen.“ Kann man wohl sagen: Frisia errang den Kreisliga-Titel mit 82 Punkten (27 Siege) und 132:15 Toren. Mit dem 4:1 bei der Frisia beendete der VfB Oldenburg II am 20. September eine stolze Serie. In den 49 Spielen zuvor blieb WSC ungeschlagen.