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Zweiter bei Quali-Turnier HSG Grüppenbühren/Bookholzberg krönt Saison

Von Jörg Schröder, Jörg Schröder | 10.05.2016, 14:13 Uhr

Die B-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben ihre hervorragende Saison vergoldet. Beim Oberliga-/Verbandsliga-Turnier beim VfL Hameln belegte die Mannschaft von Trainer Stefan Buß einen guten zweiten Platz. Damit hat die HSG nun das Recht, ohne weitere Relegationsspiele an der Qualifikationsrunde zur Oberliga/Verbandsliga teilzunehmen.

Obwohl die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg damit ihr Minimalziel erreicht hat, war Buß nicht ganz zufrieden. „Die Mannschaft hatte nicht ihren besten Tag erwischt und nicht gezeigt, was wirklich in ihr steckt. Allerdings fehlte uns mit Kyan Krause, der krankheitsbedingt ausfiel, ein wichtiger Schlüsselspieler“, sagte er über die zwei Siegen und zwei Niederlagen.

Im Spiel eins gegen die Sportfreunde Söhre (Letzter der Oberliga) hatte seine Mannschaft keinerlei Probleme, den Gegner zu beherrschen. Die HSG kam über schöne Spielzüge zum Abschluss und gewann am Ende klar 19:7 (10:4).

Gegen den bekannten Verbandsliga-Vizemeister TV Oyten verlief die Partie auf Augenhöhe. Keine Mannschaft erspielte sich klare Vorteile. Bei der HSG lief spielerisch zwar nicht viel zusammen, die Jungen kämpften aber unermüdlich. Am Ende trennten sich die beiden stärksten Mannschaften des Turniers mit einem gerechten Remis: 12:12. Im dann folgenden Siebenmeterwerfen unterlag die HSG knapp 4:5.

Im dritten Spiel gegen Gastgeber Hameln (Meister Verbandsliga Süd) war Trainer Buß mit der ersten Halbzeit (7:6) alles andere als zufrieden. Die Abwehr wackelte, das Tempo fehlte und zahlreiche Tormöglichkeiten blieben ungenutzt. Nach einer ordentlichen Kabinenpredigt legte die HSG in Durchgang zwei erheblich mehr Entschlossenheit an den Tag und sicherte sich ein 17:14.

In der Partie gegen GIW Meerhandball (Letzter Oberliga) lief wenig zusammen. Die HSG wirkte schläfrig, unkonzentriert und überließ dem Gegner das Feld. Am Ende setzte es eine gerechte 15:18-Niederlage; zu Platz zwei rechte es trotzdem