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Klima schützen im Haushalt: So geht's

Um Energie und Müll im Alltag zu reduzieren, wird empfohlen unverpackte Lebensmittel zu kaufen, Nachfüllpacks zu nutzen und energiesparend zu kochen. Foto: Christin Klose/dpa

Berlin Geht es darum, das Klima zu schützen, fühlen sich viele machtlos. Doch man kann durchaus selbst etwas tun. Schon kleine Handgriffe im Alltag können dazu führen, dass man weniger Energie verbraucht und Müll produziert. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat dafür ein paar Tipps.

Nachhaltigkeit beginnt zu Hause – und ist einfacher, als man denkt.

Beim Einkauf: Um Verpackungsmüll zu reduzieren, sollte man Obst, Gemüse und andere Lebensmittel möglichst unverpackt kaufen. Dafür kann man auf Wochenmärkten oder in sogenannten Unverpackt-Läden vorbeischauen dort wird Ware grundsätzlich ohne Verpackung angeboten. Für viele Produkte gibt es außerdem Nachfüllpacks, zum Beispiel für Kosmetik oder Reinigungsmittel.

In der Küche: Beim Kochen am besten so wenig Wasser wie möglich und die Nachhitze der Herdplatte nutzen, um Energie zu sparen. Den Deckel lässt man dabei auf dem Kochtopf, denn ein offener Topf erhöht den Energieverbrauch. Gefrorene Lebensmittel bitte rechtzeitig auftauen. Erhitzte Lebensmittel erst auf Raumtemperatur abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommen.

Im Bad: Eine kurze Dusche verbraucht weniger Energie und Wasser als ein heißes Vollbad. Den Wasserhahn zudrehen, während man sich die Zähne putzt oder das Gesicht reinigt. Beim Waschen ist es wichtig, die Trommel immer ganz zu füllen, um die Zahl der Waschgänge zu reduzieren. Bei vielen Kleidungsstücken reicht es zudem aus, sie bei 40 Grad zu waschen. Verzichten Sie möglichst auf den Trockner.

Unternehmen aus der Region

Im Home-Office: Während der Arbeitspausen ist es sinnvoll, den Computer in den Energiesparmodus zu schalten. In der Nacht ist er am besten ganz aus. Den Monitor und Geräte wie Drucker und Scanner ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Und nicht nur im Job gilt: Kaufen Sie möglichst Refurbished-Geräte. Die stehen Neuware in der Regel in nichts nach und

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Im Winter: Während der Heizperiode sollte man darauf achten, dass Heizkörper nicht verdeckt sind. Bei frostigen Temperaturen kann man nachts die Rollläden und Vorhänge schließen, damit über die Fenster weniger Wärme verloren geht. Beim Lüften gilt: Die Fenster mehrmals am Tag für wenige Minuten weit öffnen - Thermostate am Heizkörper währenddessen herunterdrehen. 

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Erinnerung an Energie sparen

Am 5. März wird international der „Tag des Energiesparens“ begangen - er soll daran erinnern, dass Energiesparen zum Klimaschutz beiträgt, aber auch hilft, Geld zu sparen. Neben der Heizung spielt der Stromverbrauch in Haushalten eine große Rolle für den Klimaschutz. Dieser Tag macht Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaft und Politik auf Einsparpotentiale aufmerksam.

Weltweit steigt die Nachfrage nach Energie. Die Lage an den Energiemärkten spitzt sich zu, die Energiepreise steigen, die zunehmende Verbrennung fossiler Energieträger beschleunigt den Klimawandel. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) fördert daher Maßnahmen, damit Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen ihre Energieeffizienz steigern können.

Vielen ist nicht bewusst, wie viel Energie im eigenen Haushalt unnötig verbraucht wird. Dabei kann Energiesparen ganz einfach sein. Egal ob Wärme-, Stromverbrauch, Konsum oder Mobilität - es gibt viele Möglichkeiten dazu.


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