Sanft geschwungene Hügel, fjordartige Naturhäfen, dramatische Steilküsten und versteckte Buchten mit türkisfarbenem Wasser - Menorca präsentiert sich als ursprüngliche Schwester Mallorcas und als wahres Paradies für Naturliebhaber. Herzstück vieler Wanderungen ist der Camí de Cavalls, ein 185 Kilometer langer Rundwanderweg, der einmal um die gesamte Insel führt. Über den Camí de Cavalls geht es entlang des Prat de Son Bou, einem artenreichen Feuchtgebiet.
Wasserpflanzen und zahlreiche Entenarten begleiten den Weg, bevor sich die Landschaft ins stille „einsame Tal“ Sa Vall öffnet. Am dritten Tag kontrastiert die dunkle Schieferlandschaft des Cap de Favàritx mit dem satten Grün des Naturparks S'Albufera des Grau, einem bedeutenden Feuchtbiotop. Ziel ist das kleine Küstendorf Es Grau, bevor es weiter in die Inselhauptstadt Maó geht. 4. Tag: Eine ausgedehnte Küstenwanderung führt uns zu einsamen Buchten wie Cala Barril, Cala en Calderer, Es Alocs und zur Cala del Pilar.
Der heutige Wandertag zeigt uns die ehemalige Hauptstadt Ciutadella mit engen Gassen, kleinen Plätzen und mediterranem Flair. Nach einer Stadtführung bleibt Zeit für eigene Entdeckungen, bevor es weiter zum naturbelassenen Strand Platges de Son Saura geht. Der letzte Wandertag verbindet Natur und Geschichte. Durch die wildromantische Schlucht des Barranc de Llucalari führt der Weg zur prähistorischen Siedlung Torre d'en Galmés, einer der bedeutendsten archäologischen Fundstätten der Balearen. ink