Es wird ein ganz neues Erlebnis für die Zuschauer auf Hauptplatz dem des Stadions in Düsternorst. Am morgigen Mittwoch wird beim Oberliga-Nachholspiel des SV Atlas gegen den TuS Bersenbrück das neue Flutlicht eingeweiht. Um 19 Uhr wird Schiedsrichter Heckmann aus Asendorf die Begegnung anpfeifen. Leo Zu diesem besonderen Spiel tritt mit dem aktuell Tabellensechsten TuS Bersenbrück ein besonders attraktiver Gegner beim Tabellenführer an. Am 27. März erst standen sich beideTeams gegenüber. Atlas gewann an der Hase dank des Treffers von Lucas Bauer in der 48. Minute mit 1:0. In Oberligaspielen siegte der SVA davor zuletzt am 26. August 2018 gegen diesen Gegner - mit 2:1 auf eigenem Rasen. Nach dem Regionalligaabstieg 2023 gab es in den folgenden zwei gemeinsamen Oberligaspielzeiten zwei Unentschieden in Delmenhorst und zwei Heimsiege des TuS. Die von AtlasKenner Peter Kupka errechnete Gesamtbilanz in Punktspielen aus Atlas-Sicht: vier Siege, fünf Unentschieden und vier Niederlagen. Die magere Heimbilanz aus Atlas-Sicht: 1-4-1.
Erfolgreicher sieht die Pokalbilanz aus. 2019 gewann Atlas das Niedersachsenpokal-Finale mit 3:2 und durfte danach im DFB-Pokal gegen Werder Bremen ran. Am Ostermontag 2025 triumphierten die Blau-Gelben im Heimspiel des Landespokal-Halbfinales mit 2:1.
Atlas feiert vier Siege in Folge
Macht gegen den Abstieg kämpft, erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner. Ein Eigentor in der 55. Minute entschied die Partie, in der Verdens Torwart Tim Freund nach einer „Notbremse“ gegen Lucas Bauer in der Nachspielzeit die rote Karte kassierte. Nach einer Hereingabe von Lucas Bauer gingen Lamine Diop und Francis Agombire beide zum Ball, der anschließend im Tor landete. Der Schiedsrichter wertete die Szene als Eigentor von Agombire. Der morgige Gast des SV Atlas, der vor der Winterpause noch aussichtsreich auf Rang drei stand, hatte 2016 bis am vorigen Freitag noch kein Punktspiel gewonnen. Doch dann folgte das überzeugende 4:1 beim BSV Rehden, der wegen einer Ampelkarte gegen Eric Anozie ab der 38. Minute in Unterzahl spielen musste. Herausragend im Bersenbrücker Team war Markus Lührmann, der 26jährige Mittelstürmer schoss alle vier Gäste-Tore. Jimenez Paris hatte zwischenzeitlich für Rehden zum 1:1 ausgeglichen (55.).
Drei Niederlagen und vier Unentschieden standen vor diesem Spiel für den TuS zu Buche. Der letzte Sieg gelang am 6. Dezember mit 3:0 gegen den Heeslinger SC. Davor hatte das Team von Trainer Andy Steinmann nach dem 2:5 in Spelle am 21. September kein Oberligaspiel mehr verloren. Das nötigen Selbstvertrauen für das Spiel in Rehden hatte sich TuS Bersenbrück am Ostermontag mit einen eindrucksvollen 6:1Erfolg im Landespokal beim SV Wilhelmshaven geholt und steht damit nach 2023 erneut im Finale. Gegner ist der Lüneburger, der sich bereits am Karsamstag gegen Germania Egestorf-Langreder durchsetzte. Die erste Fußballmannschaft des TuS Bersenbrückqualifizierte sich zweimal für den DFB-Pokal und spielt seit 2016 in der Oberliga Niedersachsen. Bis weit in die 1960er Jahangesiedelt. re war der TuS lediglich auf Kreisebene 1966 gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse, wo sich die Mannschaft vier Jahre lang hielt. Ein 0:6 gegen den VfL Lintorf im Entscheidungsspiel gegen den Abstieg besiegelte seinerzeit die Rückkehr in die Kreisliga. Es dauerte bis 1977 ehe die Bersenbrücker erneut in die Bezirksklasse aufstiegen. Zwei Jahre später folgte als Meister der Aufstieg in die Bezirksliga. 1989 gelang der Durchmarsch in die Bezirksoberliga Weser/Ems. Dort wurde der TuS unter Trainer Klaus Berger auf Anhieb Vizemeister hinter Olympia Laxten. Gleichzeitig gewann die Mannschaft durch ein 3:2 im Elfmeterschießen gegen die Sportfreunde Ricklingen Niedersachsenpokal. den Wenige Tage später folgte die Aufstiegsrunde zur Lan-desliga. Durch den Sieg im Niedersachsenpokal qualifizierte sich der TuS für den DFB-Pokal, wo die Mannschaft in der ersten Runde auf Hannover 96 traf. Die Hannoveraner gewannen vor 3500 Zuschauern mit 4:0. 1994 gelang der Aufstieg in die Niedersachsenliga. Drei Abstiege in Folge führten die Bersenbrücker 2005 zurück in die Bezirksklasse. 2015 wurde der TuS Meister der Bezirksliga und stieg in die Landesliga auf. In der folgenden Saison wurden die Bersenbrücker erneut Meister und kletterten in die Oberliga. 2017/18 spielte der TuS erneut um die Meisterschaft mit, verzichtet aber auf eine Regionalligalizenz. 2019 erreichten die Bersenbrücker das Endspiel um den Niedersachsenpokal der Amateure. Dieses wurde gegen den Ligarivalen SV Atlas Delmenhorst mit 2:3 verloren.

Die Saison 2022/23 beendeten die Bersenbrücker auf Platz vier. Darüber hinaus gewann die Mannschaft den Niedersachsenpokal durch einen 3:0-Finalsieg gegen den SC Spelle-Venhaus. In der ersten Runde des DFB-Pokals besiegte Borussia Mönchengladbach an der Bremer Brücke in Osnabrück mit 0:7. 2023/24 unterlag die Mannschaft den Niedersachsenpokal durch einen 3:0-Finalsieg gegen den SC Spelle-Venhaus. In der ersten Runde des DFB-Pokals 2023/24 unterlag man Borussia Mönchengladbach an der Bremer Brücke in Osnabrück mit 0:7.
In der Oberliga-Saison 2023/24 wurde TuS Vizemeister hinter Kickers Emden, scheiterte aber in der Relegation nach Hin- und Rückspiel an Weiche Flensburg. In der vorigen Saison wurde Bersenbrück Vierter.
Breite bei den Offensivkräften
Ein Plus des SV Atlas ist die Breite bei den Offensivkräften. Dabei kommt Nico Poplawski auf neun Tore und eine Torvorlage, Stefan Rohwedder auf acht Tore und sechs Torvorlagen, Lucas Bauer auf acht Tore und vier Torvorlagen, Tobias Fagerström auf acht Tore und vier Torvorlagen, Lamine Diop auf sechs Tore und drei Torvorlagen sowie Justin Dähnenkamp auf zwei Tore und vier Torvorlagen.
Mit 55 Saisontreffern weist der SV Atlas derzeit den Bestwert der Oberliga Niedersachsen auf, ist auch mit nur 26 Gegentoren in der Defensive spitze. 41 dieser Tore gehen auf das Konto der sechs Angreifer. Ganz oben in der Torschützenliste rangieren allerdings Rehdens Noah Wallenẞus und Wetschens Moritz Raskopp mit jeweils 16 Treffern. Während die Blau-Gelben in der Heimspieltabelle mit fünf Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen nur auf Rang 9 zu finden sind, stehen sie in der Auswärtstabelle ganz oben. Bei nur acht Gegentoren stehen zehn Siege sowie jeweils ein Remis und eine Niederlage zu Buche. dfr
Sa., 18.4., 15 Uhr: TSV Wetschen – Atlas.
Fr., 24.4., 20 Uhr: Atlas – SV Meppen II.
So., 3.5., 15 Uhr: Germ. Egestorf-Langreder – Atlas.
Sa., 9.5., 15 Uhr: Atlas SV Holthausen – Biene.
So., 17.5., 15 Uhr: SV Wilhelmshaven – Atlas
Saisonende