Wenn jemand sich nicht mehr um die eigenen wichtigsten Anliegen kümmern kann, sind eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung wichtige Dokumente. Denn wer keine Vorkehrungen getroffen hat, riskiert, dass das Gericht eine fremde Betreuungsperson bestellt.
Was viele nicht wissen: Selbst für Ehepartner gilt nur ein Notvertretungsrecht in Gesundheitsangelegenheiten für längstens sechs Monate.
Der erste Schritt ist, sich mit dem Thema Vorsorgevollmacht auseinanderzusetzen. Denn diese schriftliche Willensäußerung ist das umfassendste Instrument zur Absicherung persönlicher Belange, wenn die eigene Handlungsfähigkeit durch Krankheit oder Unfall eingeschränkt wird.
Wer hier eingesetzt wird, darf ohne Rücksprache stellvertretend für die betreffende Person handeln. Anders sieht es bei der Betreuungsverfügung aus, bei der vom Gericht ein rechtlicher Betreuer eingesetzt wird, um zum Wohl der betreuten Person zu handeln.
Bei der Patientenverfügung wiederum geht es vor allem um die Gesundheit: Wie möchte ich medizinisch behandelt werden und wer darf für mich entscheiden, wenn ich es nicht mehr kann?
Bei einigen Rechtsschutzversicherungen gehören Vorsorgeverfügungen zum Leistungsumfang. Clemens Cichonczyk, Geschäftsführer der Itzehoer Rechtsschutzunion:
„Viele befassen sich nicht mit Vorsorgeverfügungen, weil sie den Aufwand scheuen. Damit im Ernstfall der Wille von Betroffenen berücksichtigt wird, sollte das Thema angegangen werden - auch um der Familie Stress, Zeit und Kosten zu ersparen.“
Ansprechpartner für die rechtssichere Formulierung von Vorsorgeverfügungen kann zum Beispiel die eigene Rechtschutzversicherung sein. Die Experten sorgen dann im Rahmen der Versicherungsleistungen nicht nur für juristisch einwandfreie Verfügungen, sondern helfen auch beim Umgang mit dem digitalen Nachlass aus dem Internet. txn
Ort des Erinnerns
Grabpflege durch Friedhofsgärtner
Hinter den Friedhofsmauern herrscht Ruhe. Ruhe vor dem Lärm der Stadt und Ruhe vor all den Gedanken, die mich umtreiben. Nein, keine Stille und vor allem kein Stillstand.
Ich höre den Gesang der Vögel, sehe Menschen entlang der Wege und beobachte, wie sie bunte Herbstblüher auf die Gräber pflanzen oder Kerzen anzünden.
Warm, erdig und leuchtend - die Farben des Herbstes halten auch auf dem Friedhof Einzug. Besonders farbenfroh und formreich geht es dabei auf den Gräbern zu: Astern, Anemonen, Chrysanthemen, Hebe, Enzian, Christrosen und Alpenveilchen sind ebenso wie Gestecke und Sträuße sichtbare Zeichen des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Verbundenheit.
Auch Ziergräser als Symbol für das Getreide oder Zierkürbisse als Stellvertreter für die vielen verschiedenen Früchte vom Feld gehören dazu.
Wer die Grabpflege vertrauensvoll in die Hände der Friedhofsgärtner legt, profitiert gleich mehrfach von deren Fachkenntnissen:
„Wir suchen gezielt Pflanzen aus, die viele Wochen lang attraktiv bleiben. Es sind nämlich längst nicht alle Sorten gleich; bei der Heide gibt es große Unterschiede bezüglich der Blühreife und -dauer“, erklärt Birgit Ehlers Ascherfeld, Friedhofsgärtnerin aus Langenhagen und Vorsitzende der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH.
Die individuelle Gestaltung der Gräber ist aber nur ein kleiner Teil des Aufgabenspektrums der Friedhofsgärtner. „Gerne beraten wir unsere Kunden auch bei der saisonalen Auswahl von Grabschmuck, Blumen und Pflanzen. Auch die individuelle Bepflanzungen von Schalen übernehmen wir gerne“, erläutert Ascherfeld.
Zu den anfallenden Aufgaben auf dem Friedhof gehört auch das Säubern der Grabfläche sowie das Schneiden, Düngen und Gießen der Bepflanzung.
Alle diese Leistungen werden von den Friedhofsgärtnern auch als Komplettservice angeboten. Ehlers-Ascherfeld. Zu den anfallenden Aufgaben auf dem Friedhof gehört auch das Säubern der Grabfläche sowie das Schneiden, Düngen und Gießen der Bepflanzung.
Alle diese Leistungen werden von den Friedhofsgärtnern auch als Komplettservice angeboten.
Der goldene Herbst auf dem Friedhof endet Anfang November, wenn die Spätblüher abgelöst werden. dpa
Friedhofsgärtner kümmern sich perfekt um die Grabpflege
Die Farben des Herbstes zeigen sich auf dem Friedhof
Die Farben des Herbstes halten auch auf dem Friedhof Einzug. Besonders farbenfroh und sonders formreich geht es dabei auf den Gräbern zu, um die sich Friedhofsgärtner kümmern:
Astern, Anemonen, Chrysanthemen, Hebe, Christrosen und Alpenveilchen sind ebenso wie Gestecke und Sträuße sichtbare Zeichen des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Verbundenheit.
Auch Ziergräser als Symbol für das Getreide oder Zierkürbisse als Stellvertreter für die vielen Früchte vom Feld gehören dazu. dpa