eb Am Donnerstag, 1. Mai, öffnet die Gemeinde Dötlingen von 11 bis 17 Uhr ihre Tore für die alljährliche „Dötlinger Gartenkultur“. Besucher aus der Region und überregional sind eingeladen, auf einer einzigartigen Tour durch offene Privatgärten, Cafés, Gasthäuser, Kunstgalerien und - ateliers die Liebe zur Natur, Pflanzenkunst und kreativen Gestaltung zu erleben. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem besonderen Motto „Bäume“. Veranstaltung
Die Teilnehmer können sich auf ein vielfältiges Programm freuen, das nicht nur Gärten, sondern auch künstlerische Akzente und Baum-Landschaften umfasst. Gartenfreunde, Kunstschaffende und Naturbegeisterte aus Dötlingen und den angrenzenden Ortschaften präsentieren in ihren liebevoll gepflegten Gärten eigene Ideen und Projekte, die die Verbundenheit zur Natur widerspiegeln.
Die Kunstszene wird durch zahlreiche Ausstellungen bereichert. In Ostrittrum zeigt die Künstlerin Anne Hollmann ihre bildende Kunst, während in Geveshausen die Künstler Gerd Battermann und Brigitte Becker auf ihrem Hof Geveshauser Blickfänge mit künstlerischer Fotografie und Textildesign vertreten sind. Bildhauerei von Hosein Razagi kann in Neerstedt bewundert werden.
Darüber hinaus sind in Geveshausen verschiedene Kunsthandwerker, die ihre Objekte aus Naturmaterialien, Keramik, Metall und Holz präsentieren, und die Solidarische Landwirtschaft aus der Samtgemeinde Harpstedt mit ihrem biozertifizierten Gemüse zu Gast.
Die „Galerie im Heuerhaus“ und die „Müller-vom-Siel Kate“ sind ebenfalls Teil der Dötlinger Gartenkultur. In der Galerie im Heuerhaus präsentiert die Dötlingen Stiftung die Ausstellung „Farbklänge und Klangfarben“ der Künstlerin Monika Drux, die ihre langjährige Erfahrung als Opern- und Konzertsängerin in die Farbenwelt einfließen lässt. Besucher sind eingeladen, bei einem „Klang-Mal-Event“ die Kunst mit allen Sinnen zu erleben.
In der „Müller-vom-Siel Kate“ erwartet die Gäste Naturfotografie von Meendert Buurmann und abstrakte Malerei von Beate Reinsch. Auch hier können die Besucher kreativ wer-den und sich an einem Gemeinschaftswerk oder an eigenen Kunstprojekten beteiligen.
Die Aktionstage der Dötlinger Gartenkultur 2025 widmen sich besonders den Baum-Schönheiten der Region. Im Mittelpunkt stehen am 1. Mai die imposanten Lindenbäume auf dem Hof Schweers in Ostrittrum und auf dem Geveshauser Hof, deren ausladende Kronen eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Weitere Highlights sind die 1000-jährige Eiche in Dötlingen, das Ulmen-Denkmal im Garten der Familie Krüger in Simmerhausen sowie der Garten der Familie Suhrkamp in Sandhatten, der zum Waldbaden einlädt. Ein weiteres Highlight ist der Maibaum im Dorfgarten Dötlingen.
Erstmalig bietet die Veranstaltung eine Führung auf dem Friedhof in Dötlingen an. Unter der Leitung von Hanna Diekmann können Besucher einen besonders ruhigen Ort der Natur entdecken, wo Vögel wie der Zaunkönig sowie seltene Staudenarten, Moose und Orchideen beobachtet werden können. Zudem laden die Dötlinger Gästeführer zu spontanen Kurzführungen ein, um die Region aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Die Broschüre zur Dötlinger Gartenkultur 2025 enthält alle relevanten Informationen zu den teilnehmenden Gärten, Galerien, Ateliers, Cafés, Gastbetrieben und mehr. Zur besseren Orientierung steht eine Übersichtskarte zur Verfügung. Alle Informationen sind auch online unter www.doetlinger-gartenkultour.de abrufbar. Die Broschüre ist erhältlich im Pflanzenhof Schachtschneider in Aschenstedt und im Rathaus der Gemeinde Dötlingen.
Für alle, die die Veranstaltung mit dem Fahrrad erkunden möchten, bietet die Region ideale Routen inmitten der Wildeshauser Geest. Die Strecken sind gut beschildert und besonders fahrradfreundlich.
Die Dötlinger Gartenkultur ist eine jährliche Veranstaltung, die es Gartenfreunden, Kunstliebhabern und Naturbegeisterten ermöglicht, die Vielfalt der privaten Gärten und kreativen Kunstprojekte in der Gemeinde Dötlingen und Umgebung zu entdecken. Die Veranstaltung fördert die Verbindung von Natur, Kunst und Kultur und schafft einen einzigartigen Rahmen für Besucher, die in die Vielfalt der regionalen Gartenkultur eintauchen möchten.