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Ortsclub Delmenhorst: Oldtimer auf der 80-km-Strecke

Fleißig bei den Vorbereitungen: Der ehemalige Fahrtleiter Uwe Huntemann (links) arbeitet seinen Nachfolger, den Ortsclub-Vorsitzenden Dirk Grundmann, ein. Foto: Dieter Freese

Am Sonntag lädt der ADAC zur Klassik Rund um die Hünengräber beim Autohaus Mock ein, wo die Teilnehmer eine Sollzeitprüfung durch Lichtschranken absolvieren.

Der Ortsclub Delmenhorst e.V. im ADAC lädt auch in diesem Jahr zur traditionellen Oldtimer Klassik ein. Am Sonntag, 7. Juni, werden sich zum 22. Mal bei der Klassik „Rund um die Hünengräber“ bis zu 90 Teams auf eine neue, rund 80 Kilometer lange Strecke durch Delmenhorst und das Umland begeben.

Start und das Ziel befinden sich wieder beim Autohaus Mock an der Syker Straße. Der Start wurde auf Wunsch vieler Teilnehmer um eine Stunde auf 11 Uhr vorverlegt. Dieses Jahr geht es auf eine neue Strecke, für die die Teams drei Stunden Zeit haben. Im vorigen Jahr war die Oldtimer Klassik bereits deutlich vor dem Nennungsschluss ausgebucht. Aktuell gibt es 82 Nennungen. Anmeldungen sind aber bis zum Start noch möglich.

Interessant für Zuschauer wird die erste Sollzeitprüfung auf dem Gelände des Autohauses Mock sein, wo die Teilnehmer gleich nach dem Start eine kurze Strecke von rund 20 Metern in genau sieben Sekunden zu absolvieren haben. Der Start erfolgt beim Durchfahren der ersten Lichtschranke. Nach rund 20 Metern wird die Fahrzeit bei der zweiten Lichtschranke gemessen. Kurz nach dieser Lichtschranke können dann die Teilnehmer und Zuschauer auch gleich auf einem Großdisplay sehen, welche Zeit gefahren wurde. Die zweite Sollzeitprüfung findet wieder auf dem Gelände des TÜV Nord an der Annenheider Straße statt. Dort müssen die Teilnehmer in einer vorgeschriebenen Zeit einmal um das Firmengebäude fahren. Die Zeit wird an drei Messstellen gewertet.

Im Vorjahr: Der NSU TT Baujahr 1969 von Joachim Böttcher aus Stuhr bei einer Stempelkontrolle. Foto: pv
Im Vorjahr: Der NSU TT Baujahr 1969 von Joachim Böttcher aus Stuhr bei einer Stempelkontrolle. Foto: pv

Die Teilnehmer müssen die vorgegebene Strecke in einer festgelegten Zeit fahren, wobei der Schnitt unter 30 Kilometer pro Stunde liegt. Vom Start aus werden die Teilnehmer dieses Jahr wieder auf eine neue Strecke geführt.

Nachfolgende Ortschaften werden passiert: Iprump, Hasbergen, Altenesch, Lemwerder und Bardewisch. Es folgt eine Zeitkontrolle auf der Parallelstraße zur B 212. Von hier aus geht es weiter über Bookholzberg, Stenum (hier gibt es eine Stempelkontrolle an der Seniorenresidenz Waldschlößchen), Grüppenbühren, Kühlingen, Ganderkesee und Annenheide.

Ab hier führt der Weg direkt zum Ziel beim Autohaus Mock, wo die ersten Teilnehmer gegen 13.45 Uhr erwartet werden. Starten darf man mit Automobilen mit einem Baujahr bis 1996. Auch dieses Jahr gibt es wieder zwei Gruppen. Auch dieses Mal wird es wieder eine „touristische Ausfahrt“ geben, bei der die Beifahrer ein Bordbuch mit Fahrtanweisungen ohne Orientierungsprobleme erhalten. In der Gruppe „sporttouristische Ausfahrt“ werden unterwegs Orientierungsaufgaben gestellt. Die entsprechenden Karten werden vom Veranstalter gestellt. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer werden an der „touristische Ausfahrt“ teilnehmen.

Unternehmen aus der Region

In der Teilnehmerliste stehen auch einige neue Namen. 70 bis 80 Prozent sind aber „alte Bekannte“, die seit Jahren dabei sind und zum Teil von weit her anreisen.

Mit dem ältesten Oldtimer wird Thomas Lohoff aus Wildeshausen an der Startlinie stehen. Er präsentiert seinen 95 Jahre alten Peugeot 201 Berline – Baujahr 1931. Martin Sztraka aus Bremen fährt einen Ford Superdeluxe mit dem Baujahr 1947. Drittältestes Fahrzeug ist der Renault Fregatte R1100 (Baujahr 1953), bei dem Jörn Lohoff aus Scharmbeckstotel am Steuer sitzen wird. Ältestes Fahrzeug aus Delmenhorst ist der Jaguar XK 150 OTS von Wolfgang Weidl mit dem Baujahr 1958.

Im vorigen Jahr gewann bei der Oldtimer Klassik in der Klasse 1 Robert Heinzel aus Stenum mit seinem Oldtimer Opel Blitz 1,5 Baujahr 1939.

Gesamtsieger der Klassen 2 bis 8 wurde der Fahrer Joachim Böttcher aus Stuhr mit einem NSU TT Baujahr 1969.


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