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90 Prozent Zufriedenheit

Die Unabhängigkeit von Öl und Gas sowie geringere Heizkosten sind laut Umfrage die wichtigsten Argumente für den Umstieg auf eine Wärmepumpe. Foto: djd/Vaillant

Umfrage: Wärmepumppe überzeugt Hausbesitzer

Welche Heizung ist die richtige? Vor dieser Frage stehen viele, die entweder neu bauen oder ihre alte Heizung durch eine zukunftssichere Lösung ersetzen wollen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Fast 90 Prozent der Hauseigentümer, die bereits eine Wärmepumpe nutzen, sind mit dieser Entscheidung zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Über 80 Prozent sprechen zudem eine klare Weiterempfehlung aus, so eine repräsentative Civey-Umfrage. Die Meinungsforscher haben im Auftrag des Heiztechnikherstellers Vaillant über 1500 Besitzer von Neubauten und Bestandsimmobilien befragt, die in den vergangenen fünf Jahren eine Wärmepumpe installiert haben.

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Ebenfalls Thema der Umfrage: Aus welchen Gründen würden Besitzer einer Wärmepumpe dieses Heizsystem weiterempfehlen? Am häufigsten genannt werden die Unabhängigkeit von fossilen Energien wie Öl und Gas sowie die Aussicht, die eigenen Heizkosten zu senken. Letzteres überzeugt vor allem Besitzer von Bestandsgebäuden, die ihr Heizsystem umgestellt haben. „Die Wärmepumpe ist für einen sehr großen Teil der Gebäude die effizienteste Heiztechnologie und eine wirtschaftlich kluge Wahl“, sagt Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer von Vaillant Deutschland. Wer in eine Wärmepumpe investiert, macht sich unabhängiger von steigenden Preisen für fossile Brennstoffe, kann Betriebskosten sparen und trägt darüber hinaus zum Klimaschutz bei. Viele Hauseigentümer sehen es zudem als Vorteil an, mit der Investition in die moderne Heiztechnik auch den Wert der eigenen Immobilie steigern zu können.

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Um eine möglichst hohe Kostenersparnis zu erreichen, empfiehlt es sich, bei der Auswahl der Wärmepumpe auf die Effizienzangaben zu achten. Geräte der jüngsten Generation, wie zum Beispiel die schwarzgraue aroTHERM plus von Vaillant erreichen hohe Energieeffizienzklassen bis zu A+++. Zudem sind die Wärmepumpen besonders leise. Noch geringer ist der Geräuschpegel im Nachtmodus. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität bei der Auswahl des Aufstellortes. Derart leise Wärmepumpen eignen sich auch für dicht bebaute Wohngebiete und Reihenhäuser. Wichtig: Aktuell profitieren Hauseigentümer noch von den sehr attraktiven Förderkonditionen bei einer Modernisierung der Heizung. Bis zu 70 Prozent der Investitionskosten gibt es als staatlichen Zuschuss – ein Grund mehr, den vielen zufriedenen Wärmepumpen-Nutzern zu folgen und künftig umweltfreundlich zu heizen.
djd

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Dämmen statt draufzahlen

Energetische Sanierung älterer Gebäude

Ob Gründerzeitvilla, Nachkriegshaus oder Bungalow aus den 1970er-Jahren: Ältere Immobilien erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie versprühen nicht nur viel Charakter, sondern gewinnen angesichts knapper Bauflächen zunehmend an Attraktivität. Altbauten haben ihren ganz eigenen Charme, hinken jedoch bei der Energieeffizienz häufig hinterher. Bei einer energetischen Sanierung kommt es indes auf die richtige Reihenfolge an.

Energieberater unterstützen dabei. Oft steht die Wärmedämmung der Fassade an erster Stelle. Ein wichtiger Punkt bei der Sanierung ist die Auswahl des passenden Dämmmaterials. Neben der Wirkung zählen dabei Faktoren wie Kosten, Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit. Seit über fünf Jahrzehnten bewährt sich etwa expandiertes Polystyrol (EPS) in der Praxis. Das Material punktet nicht nur mit hoher Effizienz und langer Lebensdauer, sondern lässt sich nach vielen Jahren der Nutzung auch recyclen.

Die Effizienz des Dämmstoffklassikers wird in der FIW-Studie bestätigt: Graues EPS, auch als Neopor bekannt, benötigt demnach lediglich fünf bis acht Monate, um die CO₂-Emissionen der Herstellung wieder einzusparen.
djd


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