Fertig mit der Schule - und nun? Wie wäre es mit einem Beruf, der Zukunft hat und wirklich gebraucht wird? In Deutschland tragen knapp 40 Millionen Menschen über 16 Jahren eine Brille. Im Zuge des fortschreitenden demografischen Wandels und der weiter zunehmenden Bildschirmnutzung wird der Augenoptiker-Beruf immer wichtiger.
Denn er ist mehr als "nur“ Brillen verkaufen. In einem Augenoptikfachbetrieb zählen Handwerk und Kundenberatung. Wer sich also für diesen abwechslungsreichen Beruf interessiert, sollte folgendes mitbringen: naturwissenschaftliche Kenntnisse, Fingerspitzengefühl, technisches Verständnis, Sinn für Ästhetik und gutes Einfühlungsvermögen.
Ein Beruf mit Tiefe, Verantwortung und Perspektive
Die Augenoptik ist ein Gesundheitshandwerk. Deswegen gehören neben der Kundenberatung und -versorgung mit Korrektionsbrillen und Kontaktlinsen ebenfalls Dienstleistungen rund um die Augengesundheit zum Tätigkeitsprofil der Experten für gutes Sehen.
Optometristen erkennen mithilfe von KI und verschiedenen High-Tech-Geräten Auffälligkeiten am Auge und können fundierte Empfehlungen geben. Zum Beispiel den Besuch eines Augenarztes.
Messungen von beispielweise des Augeninnendrucks, die Überprüfung des Kontrast- und Farbensehens, des Gesichtsfeldes oder des Sehens in der Dämmerung gehören ebenfalls zu den Angeboten.
All das hilft, Kundinnen und Kunden zu bestmöglichem Sehen zu verhelfen und Sehprobleme zu lösen.
Einstieg zum Aufstieg
Ein Realschulabschluss oder Abitur sind ideale Voraussetzungen, um in der Augenoptik richtig durchzustarten. In der dreijährigen Ausbildung werden sowohl die Grundlagen des Augenoptiker-Handwerks als auch alle notwendigen beratungsbezogenen und kaufmännischen Kenntnisse vermittelt. Für Unentschlossene ist ein Praktikum in vielen Betrieben möglich, um herauszufinden, ob eine Ausbildung in diesem Gesundheitshandwerk passend ist.
Durchstarten für den richtigen Durchblick
Mit dem Gesellenbrief in der Tasche stehen alle Karrieretüren in der Augenoptik offen. Weitere Informationen dazu finden sich unter www.be-optician.de .
So können Gesellen sich berufsbegleitend oder in Vollzeit auf die Meisterprüfung vorbereiten und danach noch mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen, eine Filiale leiten oder sich selbstständig machen - und auch selbst Azubis ausbilden.
Alternativ werden an diversen Hochschulen Bachelor- und Masterstudiengänge in Augenoptik und Optometrie angeboten.
djd
Sicher in die Zukunft
Ausbildung in der Wellpappenindustrie
Eine Ausbildung bietet derzeit besonders sichere Berufsperspektiven. Unter anderem zu diesem Schluss gelangt eine aktuelle Studie* des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Ausgebildete Fachkräfte sind demnach besonders gefragt und haben stabilere Beschäftigungsaussichten. Auch bei der Einkommensentwicklung zahlt sich eine Fachausbildung aus: Zwischen 2019 und 2023 stiegen die Gehälter von Fachkräften mit zwölf Prozent stärker an als die von hochqualifizierten Beschäftigten.
Eine Branche mit Zukunft
Angesichts der wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen unserer Zeit sind Berufe gefragt, die sowohl in zukunftsfähigen Branchen angesiedelt sind als auch individuelle Entwicklungsperspektiven bieten. In der Wellpappenindustrie kommt beides zusammen: Als vorbildliches Kreislaufprodukt kann Wellpappe bereits heute viele neue Anforderungen spielend leicht erfüllen, von der die Gesamtheit der Verpackungsbranche in den kommenden Jahren betroffen sein wird.
Wellpappe bleibt unter anderem dank ihrer Flexibilität bei vielen Abnehmerindustrien als besonders unkompliziert anpassbares Verpackungs- und Transportmaterial gefragt. Und damit ist auch bei den Mitarbeitenden immer wieder für Abwechslung und Herausforderungen gesorgt - beim Umsetzen gänzlich neuer Verpackungsideen, aber auch bei der weiteren Verbesserung schon bestehender Lösungen.
Vielfältige Ausbildungsberufe
Ob technisches Know-how, handwerkliches Geschick oder gestalterisches Denken - die Wellpappenindustrie bietet Ausbildungswege für verschiedene Talente und Vorlieben. Packmitteltechnolog*innen produzieren innovative Verpackungslösungen, Industriemechaniker*innen und Elektroniker*innen sorgen für einen reibungslosen Betrieb der Maschinen und Industriekaufleute handhaben die kaufmännischen Prozesse im Hintergrund.
Ein Einstieg in die Wellpappenindustrie kann darüber hinaus dank vielfältiger Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten langfristig noch andere spannende Karrierewege eröffnen - bis hin zu attraktiven und gut bezahlten Führungspositionen.
akz-o