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Ausbildung zum Industriekaufmann

Die duale Ausbildung für Industriekaufleute dauert drei Jahre, kann sich bei guten Noten aber auf bis zu zwei Jahre verkürzen. Foto: txn/racorn/123rf/Randstad

Für Mann und Frau: Startpunkt für viele Karrierewege

Pauline behält die Lagerbestände im Blick und bestellt sofort nach, wenn Rohstoffe zur Neige gehen. Auf der Suche nach den günstigsten Einkaufspreisen hat sie gerade neue Lieferanten recherchiert und verhandelt mit ihnen. Leon dagegen ist mit einer Werbekampagne für die Produkte des Unternehmens beschäftigt, koordiniert die Termine für Agentur und Druckerei und achtet darauf, dass alles im Budget bleibt. Zwei völlig unterschiedliche Berufe? Nein, denn beide machen die Ausbildung zur Industriekauffrau bzw. zum Industriekaufmann.

Unternehmen aus der Region

Gemeinsam ist ihnen, dass sie vorwiegend mit kaufmännischen Aufgaben befasst sind und die finden sich in Industrieunternehmen in allen Abteilungen. Deshalb durchlaufen Auszubildende in der Regel auch mehrere Stationen in ihrem Ausbildungsbetrieb: Material- und Produktionswirtschaft, Vertrieb und Marketing, Personalabteilung oder Finanz- und Rechnungswesen.„Die Ausbildung vermittelt sehr breite Kenntnisse und eröffnet damit viele Karrierewege“, sagt Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. „Nach dem Abschluss ist beispielsweise die Weiterbildung zum Fachwirt möglich, aber auch ein BWL-Studium - sogar berufsbegleitend.“ Wer also noch nicht so genau weiß, wo es beruflich hingehen soll, macht mit der Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau wenig falsch. Hauptsache, die Aussicht auf Arbeitstage am Computer schreckt nicht ab.

Unternehmen aus der Region

Wer also gute Noten in Mathematik, Deutsch und Englisch mitbringt, organisiert und sorgfältig ist und vielleicht schon mit Excel umgehen kann, bringt gute Voraussetzungen mit. Die dreijährige duale Ausbildung lässt sich bei guten Noten sogar bis auf zwei Jahre verkürzen.


Tiefgründig und vernetzt

Wasser ist Leben - Abwasser aber auch. Für funktionierende geschlossene Kreisläufe und eine intakte Kanalisation sind Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen verantwortlich. Ein Start in diesen zukunftssicheren Ausbildungsberuf ist direkt nach dem Schulabschluss bundesweit möglich. Mit einem „Kanalreiniger“ von früher hat der heutige Beruf nichts mehr zu tun. Stattdessen kommt viel Hightech zum Einsatz, vom ferngesteuerten, hochauflösenden Kameras über Roboter und KI-Unterstützung bis zu millionenteuren Spül- und Saugfahrzeugen. Unter www.vdrk.de gibt es weitere Einblicke in den modernen Beruf und die Aufstiegschancen. Eine Broschüre zum Download vermittelt Infos, zudem finden sich Adressen von Ausbildungsbetrieben in der Nähe.


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