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Berufsfachschule Pflege Stephanusstift: Fachkräfte für Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste

Ein neuer Abschnitt beginnt für die Lernenden der Berufsfachschule Pflege Stephanusstift. Sie starten motiviert in ihr drittes Ausbildungsjahr und freuen sich auf die kommenden Praxiseinsätze, um Gelerntes zu zeigen.   FOTO: BERUFSFACHSCHULE PFLEGE EV.-LUTH. STEPHANUSSTIFT IN DELMENHORST

Die Berufsfachschule bildet Fachkräfte für die Region aus.

Zwar hat beinahe jedes größere Krankenhaus eine eigene Pflegeschule für den Nachwuchs, doch Pflege ist vielschichtiger als nur die Akutversorgung. Ohne ambulante, stationäre Nachsorge, Langzeitpflege und palliative Betreuung würde selbst ein sehr gutes Akutkrankenhaus nicht reibungslos funktionieren. 

Unternehmen aus der Region

Deshalb benötigen auch Altenheime, ambulante Pflegedienste, Intensivpflegen, Tagesbetreuungen, Reha-Einrichtungen, Stiftungen und psychiatrische Einrichtungen Berufsfachschulen. Für die Ausbildung neuer Fachkräfte verlassen sich diese Betriebe auf andere Bildungsstätten. In Delmenhorst können Interessierte aus mehreren Pflegeschulen wählen.

Unternehmen aus der Region

Die Berufsfachschule Pflege des Stephanusstift bringt viel Erfahrung mit - sie schult seit über 40 Jahren Pflegefachkräfte. Seit der bundesweiten Neuregelung besuchen die Auszubildenden mindestens fünf verschiedene Pflegebetriebe. Nach drei Ausbildungsjahren haben sie ein umfassendes Verständnis für die Pflege entwickelt. 

Sie wissen, wo und wie man in den verschiedenen Bereichen arbeitet. Dieses breite Wissen und die Erlaubnis, bestimmte Aufgaben auszuführen, unterscheidet eine Pflegefachkraft von Pflegehelfern und -assistenten. Für diese Berufe reicht eine ein- bis zweijährige schulische Bildung an einer Berufsbildenden Schule samt Praktikum. 

Unternehmen aus der Region

Um eine Ausbildung zur Pflegefachkraft zu beginnen, braucht man mindestens einen mittleren Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Wer sich für diese Fachkraft-Ausbildung entscheidet, bekommt ein gutes Ausbildungsgehalt und später eine tarifliche Bezahlung, wie sie etwa die Delmenhorster Heimstiftung anbietet. Genauso wichtig für Pflegefachkräfte sind verlässliche Arbeitszeiten, Mitgestaltung ihrer Arbeit und eine gute Teamkultur. Die Fachkraft-Ausbildung ist auch für Menschen attraktiv, die bereits in der Pflege tätig sind. Sie können für diese Weiterbildung zusätzliche Förderung von der Arbeitsagentur bekommen.

 Die Lernenden wünschen sich für ihre Ausbildung kleine Lerngruppen, persönliche Wertschätzung und Unterstützung durch die Schule und die Lehrkräfte. Das fand das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule/Ruhr-Universität Bochum in einer Studie heraus. Dadurch lassen sich mehr Menschen für die Pflege begeistern und die Ausbildungsqualität steigt.

 Pflege ist ein besonderes Arbeitsfeld. Die Auszubildenden erleben das vom ersten Tag an, wenn sie eine Beziehung zu den Pflegebedürftigen aufbauen. Gut ausgebildete Fachkräfte versorgen pflegebedürftige Menschen und helfen ihnen, ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Sie unterstützen dabei, dass Pflegebedürftige möglichst lange in ihrem vertrauten häuslichen Umfeld leben. Oft entlasten Pflegekräfte mit ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung auch pflegende Angehörige.


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