Vom Allgäu bis zur Nordsee gibt es laut Statista mehr als 3.100 Campingplätze. Das sind über 231.500 Stellplätze in ganz Deutschland, die meisten davon sind in Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Wer mit dem Wohnmobil, Camper oder Zelt Urlaub machen möchte, hat also die Qual der Wahl. Wir haben drei Tipps gesammelt, die dabei helfen, den passenden Zielort zu finden.
Tipp 1: Länge der Reise
Bevor es los geht, ist zu klären, wie lange die Reise dauern soll. Für einen Kurztrip übers Wochenende eignen sich Campingplätze im Radius von bis zu drei oder vier Stunden Fahrzeit rund um den eigenen Wohnort. So bleibt genügend Zeit zum Entspannen. Wer mehr Urlaubstage zur Verfügung hat, kann den Radius entsprechend größer ziehen. Oder sich zum Beispiel eine Rundreise durch Süddeutschland mit mehreren Spots überlegen. Wichtig ist: Gerade in der Hauptsaison empfiehlt es sich, vorab einen Platz am ausgesuchten Ziel zu reservieren.
Tipp 2: Nah an der Stadt oder mitten im Wald
Viele Wohnmobil- und Camping-Fans zieht es in die Natur. Entsprechend wichtig ist für sie die Umgebung des Campingplatzes, bestenfalls gelegen in einem Wald oder in der Nähe eines Sees. Andere dagegen suchen nach einem Platz mitten in einer Stadt. Für was man sich am Ende entscheidet, ist abhängig von den eigenen Interessen. In Ellwangen im baden-württembergischen Ostalbkreis beispielsweise finden Wohnmobil- und Camping-Urlauber beides: Der umgestaltete und neu angelegte Platz „Natur- und City Camping“ liegt inmitten von Bäumen direkt an dem Fluss Jagst. Gleichzeitig ist die idyllische Stadt Ellwangen fußläufig erreichbar und lädt dazu ein, jahrhundertealte Sehenswürdigkeiten wie das Schloss ob Ellwangen zu besichtigen oder einen gemütlichen Abend in einem urigen Lokal zu verbringen. Weitere Tipps rund um mögliche Aktivitäten gibt es unter www.ellwangen-tourismus.de im Internet.
Tipp 3: Vielfalt der Aktivitäten vor Ort
Bei der Wahl des Campingplatzes ist schließlich noch zu bedenken, mit welchen Aktivitäten man den eigenen Urlaub verbringen möchte. Wer zwei Wochen lang glücklich mit einem Buch in der Liege liegt, braucht weniger Angebote vor Ort als eine Familie mit Kindern oder Actionfans. Wer sich für einen der Campingplätze rund um Ellwangen entscheidet, profitiert auch hier von beidem: Die Plätze am Sonnenbachsee oder Haselbachsee beispielsweise haben einen Badestrand „vor der Tür" bieten Freizeitangebote wie Tischtennisplatten, Bolz- und Spielplätze und vieles mehr.
Im „Sonnenhof“ gibt es zudem einen Streichelzoo und „Am Sonnenbach“ wartet ein separater Jugendzeltplatz auf Besucher.
Direkt "vor der Tür“ der Plätze laden zahlreiche schöne Rad- und Wanderwege dazu ein, das Ellwanger Seenland in Ruhe zu erkunden.
djd
Erholsamer Schlaf ohne Hitzestau
So tragen Aufdachklimaanlagen zu einem entspannten Campingurlaub bei
Frei und diesem ungebunden, aber gleichzeitig komfortabel: Passionierte Camper genießen jede Minute unterwegs – wenn nur die unberechenbaren Temperaturen nicht wären. Auch in Sommer haben viele Urlauber unter aufgeheizten Wohnmobilen und Wohnwagen gelitten. Die ruhigere Zeit in den Herbst- und Wintermonaten ist eine gute Gelegenheit, um für Abhilfe zu sorgen. Denn mit der Nachrüstung einer Aufdachklimaanlage behalten die Camper im nächsten Sommer selbst bei Hitze einen kühlen Kopf. Um das individuell passende Gerät zu finden, gibt es ein paar Tipps zu beachten.
Nicht alle Camping-Fahrzeuge verfügen serienmäßig über eine Klimaanlage. In diesem Fall bieten sich praktische Aufdachanlagen an, die sich zur Nachrüstung für Wohnmobile, Wohnwagen, Campervans sowie umgebaute Transporter eignen. Wie der Name schon sagt, werden sie platzsparend auf dem Fahrzeugdach montiert – ohne im Inneren etwas vom knappen Stauraum wegzunehmen. Häufig finden die Anlagen in einem vorhandenen Fensterausschnitt Platz. Die Geräte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistung, ihrer Größe sowie beim Kältemittel. So hat etwa der Hersteller Webasto eine Reihe seiner Cool Top Trail Modelle auf das klimafreundliche und effiziente Kältemittel R32 umgestellt. Unter www.webasto.com gibt es mehr Details und Adressen von Fachwerkstätten in der Nähe, die sich um den Einbau kümmern können. Beim Kauf einer Aufdachklimaanlage sollte man vergleichen, wie schnell sie nach dem ersten Einschalten das Fahrzeug herunterkühlt, wie zuverlässig die Geräte sind, wie sie bedient werden und wie leise sie arbeiten. Auch der Stromverbrauch, insbesondere die Spitze direkt nach dem Einschalten des Gerätes, verdient Aufmerksamkeit.
Auch eine gute Wahl sind Klimageräte mit Invertertechnologie und variablem Kompressor. Vorteil: Dadurch lässt sich die Kühlleistung stufenlos steuern. „Herkömmliche Geräte steuern ihre Kühlleistung darüber, dass sie entweder angeschaltet sind und kühlen oder abgeschaltet sind. Ein Inverter-Kompressor hingegen läuft kontinuierlich, aber mit variabler Leistung. Das spart Energie, reduziert die Lautstärke und vermeidet Stromspitzen beim Einschalten“, erläutert Webasto-Experte Jörg Faltin. Ein weiterer Aspekt, der beachtet werden sollte, ist die Bauweise des Geräts: Das Gehäuse sollte flach, leicht und dennoch robust sein. Einen praktischen Mehrwert bieten einige Geräte mit nützlichen wählbaren Modi wie Entfeuchtungs-, Timer- oder Schlaffunktion. Hilfreich ist zudem, wenn sich die Luftverteilung durch das Einstellen der Lamellen nach Bedarf anpassen lässt.
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