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Das Zuhause effektiv vor Einbruch schützen

Motto:„Eine Stunde mehr für Sicherheit“

Fensterbeschlag und abschließbarer Fenstergriff. FOTO: WWW.K-EINBRUCH.DE
Fensterbeschlag und abschließbarer Fenstergriff. FOTO: WWW.K-EINBRUCH.DE

Mit Beginn dunklen Jahreszeit der steigt das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, denn bei früher einsetzender Dämmerung sind Einbrecher häufig aktiv. Jährlich macht die Polizei daher am Tag des Einbruchschutzes unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ auf das Thema aufmerksam dann, wenn die Uhren von der Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt werden. Die durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde soll dazu genutzt werden, sich über Einbruchschutz zu informieren und darüber nachzudenken, die Sicherheitsempfehlungen der Polizei im Alltag umzusetzen. 

Rund um den Tag des Einbruchschutzes am heutigen 26. Oktober informieren die Polizei und deren Kooperationspartner, wie Fachbetriebe und Versicherungen, bei vielen Veranstaltungen über wirksame Schutzmaßnahmen. Informieren Sie sich bei Ihrer nächstgelegenen Polizeidienststelle über Aktionen zum Tag des Einbruchschutzes. Für eine individuelle Beratung können Sie sich auch an eine (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle wenden. Dort beraten Fachleute kostenlos und neutral über Sicherungsmaßnahmen, die aus Sicht der Polizei sinnvoll und für Ihre individuellen Anforderungen lebenswert sind. Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Beratungsstellensuche unter www.keinbruch.de/beratungsstellensuche

Auch offene und gekippte Fenster, die Eingangstür, die nur ins Schloss gezogen ist oder der sorglose Umgang mit Schlüsseln sind für die Täter günstige Gelegenheiten. Einbruchschutz beginnt daher bereits mit dem richtigen Verhalten:

- Schließen Sie Ihre Tür immer ab, wenn Sie Haus oder Wohnung verlassen.
- Verschließen Sie Fenster-, Balkon und Terrassentüren.
- Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.
- Achten Sie auf Fremde im Haus oder Wohnumfeld. Sprechen Sie diese Personen direkt an.


Unterstützung durch Alarmanlagen

Lieber auf Nummer Sicher gehen

Ein Einbruch ist ein reiner Albtraum für jeden Menschen: Auf der Suche nach Wertgegenständen, die schnell zu Geld gemacht werden können, gehen die meist professionellen Einbrecher äußerst rücksichtlos und rabiat vor. Es muss vor allem schnell gehen; je länger die Täter im Objekt sind, umso höher das Risiko auf frischer Tat ertappt zu werden. Für die betroffenen Opfer ist der Eingriff in die Privatsphäre des eigenen Zuhauses ein traumatisches Erlebnis. In vielen Fällen hinterlässt ein Einbruch psychische Folgen wie Ängste und Schlafstörungen, teilweise hilft sogar nur noch ein Umzug um die Angst vor einem erneuten Einbruch in den Griff zu bekommen. Abhilfe versprechen Einbruch-Meldeanlagen, im Volksmund Alarmanlagen genannt. Licht, Lärm und Aufmerksamkeit mag kein Einbrecher; teilweise reicht sogar schon das von außen sichtbare Vorhandensein einer Alarmanlage um die Täter schon vor dem Einbruch zu vertreiben.

Unternehmen aus der Region

Eine innovative Lösung ganz ohne Funk und ohne Verkabelung bieten Infraschall-Alarmsysteme wie beispielsweise das Einbruch-Frühwarnsystem FR.ED des deutschen Herstellers Suritec Systems. Infraschall-Wellen sind ein natürliches Phänomen, handelt sich dabei um Schallwellen, die unter der für Menschen hörbaren es Frequenz liegen und die beispielsweise bei Erdbeben und atomaren Explosionen entstehen und sich dabei kreisförmig über tausende Kilometer mit Schallgeschwindigkeit ausbreiten.

Dieses Phänomen macht sich Suritec zur Einbruchabwehr zu Nutze: „Auch wenn man versucht gewaltsam in ein Haus einzudringen, z.B. durch Aufbrechen, Aufhebeln oder Einschlagen von Türen oder Fenstern verursacht man Infraschall-Wellen. Genau hier setzt das Einbruch-Frühwarnsystem an: Der verbaute Sensor erkennt einbruchtypischen Infraschall-Wellen und löst den Alarm aus, wenn solche detektiert werden.


Der beste Einbruchschutz für Türen

Auf die fachgerechte Sicherung achten

Ob Haustür, Kellertür oder Terrassentür: Alle Eingänge Ihres Zuhauses sollten einbruchsicher sein mit einem fachgerechten Einbruchschutz für Türen haben keine Chance. Einbrecher

Aufhebeln, aufwuchten, aufbohren: Einbrecher nutzen viele Möglichkeiten, um trotz verschlossener Türen ins Haus oder in die Wohnung zu gelangen. Wer lieber rundum sicher wohnt, sollte deshalb auf die fachgerechte Sicherung aller Türen achten. Ob Neuanschaffung oder Nachrüstung: Achten Sie auf die empfohlenen Widerstandsklassen und treffen Sie wirksame Sicherheitsvorkehrungen, indem Sie sich vorab über die Möglichkeiten der Türensicherung informieren und beraten lassen.

Für Türen gibt es ebenso wie für Fenster bestimmte DIN-Normen und Widerstandsklassen, die Fachleute als wirksamen Einbruchschutz für Privathaushalte empfehlen. Egal, ob Neuoder Umbau: Ratsam sind Türen, deren Einbruchhemmung nach DIN EN 1627 geprüft oder zertifiziert ist. Das bedeutet: In Gesamtkonstruktion der der Tür mit Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag gibt es bei fachgerechtem Einbau keine Schwachpunkte. Die DIN-Norm EN 1627 unterscheidet zwischen sieben einbruchhemmenden Widerstandsklassen, abgekürzt mit RC für die englische Übersetzung „Resistance Class“. Geprüft wird dabei vereinfacht gesagt, wie viele Minuten eine Tür oder ein Fenster einem Einbruchversuch mit unterschiedlichen Werkzeugen standhält. Üblich bei Türen im Privatbereich sind die Klassen RC 1 bis 3. Die Klassen RC 4 bis 6 dagegen werden von der Polizei vor allem für den gewerblichen Bereich empfohlen.

Unternehmen aus der Region

Wer sein Zuhause neu oder umbaut, sollte vor dem und Einbau der Kauf Außentüren wissen: -Widerstandsklasse RC2: Die Polizei empfiehlt mindestens geprüfte und zertifizierte Türen nach DIN EN 1627 mindestens in der Widerstandsklasse RC 2 als soliden Einbruchschutz. Hier müssen die Bauteile einem Gelegenheitstäter mit ein-fachen Werkzeugen (z.B. Schraubendreher, Zange und Keil) mindestens drei Minuten lang standhalten. -Widerstandsklasse RC3: Mehr Sicherheit gibt eine Tür der Widerstandsklasse RC 3. Hier müssen die Bauteile einem Einbrecher, der mit einem zusätzlichen Schraubendreher und einer Brechstange ausgestattet ist, mindestens fünf Minuten standhalten. Bei einer Verglasung ist zudem ein widerstandsfähiges Sicherheitsglas erforderlich.

Unternehmen aus der Region

Alle Eingänge an Haus oder Wohnung, die man problemlos erreichen kann, sollten mit einem mechanischen Einbruchschutz gesichert werden - vor allem im Erdgeschoss und Souterrain oder Keller. Laut Kriminalstatistik brechen nur etwa zwölf Prozent aller Täter in Einfamilienhäuser über die Haustür ein. Knapp 50 Prozent dringen über die oft schlechter gesicherte Terrassentür ein. Auch Balkontüren im Obergeschoss bergen Risiken. Vor allem, wenn sie für geschickte Kletterer gut zu erreichen sind. Ebenso sollten alle Nebeneingangstüren mechanisch abgesichert sein: ob es die Tür vom Garten ins Haus ist, die Kellertür oder die Tür, die Garage und Wohnung verbindet. Einbruchschutz lässt sich auch nachrüsten. Ob das sinnvoll ist, können Laien kaum beurteilen. Eine (kriminal-)polizeiliche Beratungsstelle in der Nähe oder ein Fachbetrieb können es meist besser einschätzen. Eine sicherheitstechnische Nachrüstung kann sich auszahlen: Laut Kriminalstatistik scheitert etwa jeder zweite Einbruch (46,8 Prozent) an gut gesicherten Türen und Fenstern.

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Orientierung gibt die DIN-Norm 18104. Sie legt bestimmte Anforderungen und Prüfverfahren für aufschraubbare und im Falz eines Beschlags eingelassene Nachrüstprodukte für Türen und Fenster fest. Zum Beispiel Zusatzsicherungen und Zusatzschlösser, die auf die Türen montiert werden. Bei der Anschaffung sollte man auf eine Zertifizierung nach der DIN-Norm 18104 achten. Qualifizierte Fachleute sollten prüfen, welche Lösung infrage kommt.


Einbrechern das Leben schwer machen

Fenster und Balkontüren sind die häufigsten Einfallstore bei Eigenheimen

Alle zwei Minuten kommt es in Deutschland zu einem Einbruchsversuch, und Tendenz ist hierbei leider ganz klar weiter steigend. Die gute Nachricht: In rund einem Viertel aller Fälle scheitern die mutmaßlichen Einbrecher an mechanischen Schutzvorkehrungen.

Hat ein Einbrecher nicht binnen weniger Minuten Zutritt zum Objekt, bricht er das Vorhaben in der Regel ab. Dabei sind Fenster und Balkontüren die häufigsten Einfallstore bei Eigenheimen. Um diese zu schützen, bieten sich verschiedene Maßnahmen zum Einbruchschutz an. Was viele nicht wissen, auch die Art der Rollläden kann bereits eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben beziehungsweise im Falle eines Einbruchsversuchs die Folgekosten durch Beschädigungen verringern. erheblich Fenster und Türen werden beim Aufbrechen oft so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht mehr zu retten sind und komplett ausgetauscht werden müssen. Vollaluminium Rollläden dagegen wirken erst einmal abschreckend, denn um dieses Hindernis zu überwinden, ist schon einiges an Gewalt, schwerem Werkzeug und vor allem Zeit nötig.

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Einfache Ausführungen aus Kunststoff mit deutlich schwächeren Profilen bieten oft wenig Widerstand und können leicht ausgehebelt werden. Kommt es beim Vorhandensein von Alu-Rollläden dennoch zu einem Einbruchsversuch, werden meist nur die Stäbe oder Führungsschienen des Rollladens beschädigt, die man einfach und schnell erneuern kann. Rollladensysteme von Schanz beispielsweise lassen sich jederzeit nachträglich und ohne aufwendige bauliche Veränderungen installieren. Mehr Infos gibt es unter www.schanz.de. Die stranggepressten Profile erlauben dabei kompakte Kästen. Auch asymmetrische Fenster und Wintergärten können mit Alu-Rollläden ausgestattet werden.

Im Optimalfall sind einbruchhemmende Rollläden aus Aluminium seitlich in einer Schiene verankert und lassen sich nicht einfach aus dieser hinausziehen. Der Panzer verfügt zudem über eine sogenannte Hochschiebehemmung. Sie eignet sich sowohl für Fenster als auch Balkon- und Terrassentüren. Sind die Rollläden zusätzlich mit einer elektrischen Steuerung ausgestattet, bieten sie auch im Urlaub Sicherheit, weil man mittels einer Zeitschaltuhr Anwesenheit simulieren kann.


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