Ein Angebot der NOZ
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden

Das Laub muss weg- oder?

Von Rasenflächen sollte Laub entfernt werden. Denn die Grashalme brauchen Licht. FOTO: BGL

Mutter Natur hat sich etwas dabei gedacht

Es fällt im Herbst in Massen von den Bäumen, legt sich auf die Wiese, die Gehwege, das Beet, bedeckt den Boden, macht unschöne Flecken auf den Steinplatten, wird zur Rutschgefahr und erstickt die Grashalme – das Herbstlaub. Also schnell und schön regelmäßig einsammeln und entsorgen, bevor es Unheil anrichten kann. Man fragt sich schon fast, was Mutter Natur sich dabei gedacht hat. Falllaub ist einfach nur nervig... oder?

Ganz im Gegenteil: Laub übernimmt mehrere wichtige Aufgaben – auch im Garten. Wenn es im Herbst zu Boden fällt, legt es sich als schützende, natürliche Mulchschicht rund um die Pflanzen. So hält es die Feuchtigkeit im Boden und den Wurzelbereich warm. Zugleich werden die Blätter von verschiedenen Kleintieren dankbar als Nahrung angenommen und die zahlreichen wichtigen Mikroorganismen im Boden zersetzen das Laub mit der Zeit zu wertvollem Humus. So werden die Bodenqualität und auch das Pflanzenwachstum deutlich verbessert.

Unternehmen aus der Region

Landschaftsgärtner raten daher, die vertrockneten Blätter nicht als Störfaktor, sondern als willkommenen Schutz und Dünger zu sehen und sie im Beet liegen zu lassen. Nur von der Rasenfläche sollte das Laub entfernt werden. Denn die Grashalme brauchen Licht und Luft, damit sie gut trocknen können. Sonst kommt es zu Mangelerscheinungen und zu Pilzbefall. Die Rasenbereiche unter den Blättern werden gelb und unansehnlich. Auch auf Gehwegen und der Terrasse kann der Besen zum Einsatz kommen – denn im Zusammenspiel mit Regen wird es sonst rutschig. Das eingesammelte Herbstlaub muss aber nicht auf dem Müll oder Kompost landen. Besser ist es, daraus eine schützende Decke für die anderen Gewächse im Garten zu schaffen oder gezielt einen Laubhaufen anzulegen. So entsteht für Tiere wie Igel und verschiedene Insekten ein wichtiges Winterquartier.
BGL

Unternehmen aus der Region

Noch gelassen beobachten

Gräser bitte - noch nicht - schneiden

Es ist Herbst und im Garten wird ein letztes Mal Hand angelegt. Blumenzwiebeln werden gepflanzt und auch Bäume. Laub wird von den Rasenflächen auf die Beete gerecht. Das bietet Winterschutz und sorgt dafür, dass kleine Tiere gut überwintern können.

Dafür sorgen auch die Gräser, die langsam zu ihrer Hauptrolle im Garten finden. Denn in den nächsten Monaten zeigen sie noch einmal, was sie können und zwar fast ohne Konkurrenz. Sie stehen aufrecht und bis zu zwei Metern hoch. Schilf- und Pampasgräser können wirklich, je nach Art und Sorte eine stattliche Größe entwickeln. Sie bleiben bis im Februar stehen und bleiben den ganzen Winter eine glänzende Erscheinung. Es braucht nur etwas Licht und schon leuchten sie. Jetzt, wo die Blätter von den Bäumen geweht und die Stauden längst verblüht sind, lohnt sich der nahe Blick auf Ähren, Rispen und Dolden der Gräser. Zu entdecken gibt es filigrane Strukturen und mit der Lupe vielleicht sogar das eine oder andere Lebewesen.

Unternehmen aus der Region

Der Blick lohnt und auch die Berührung mit der Hand. Schön fühlen sich die späten Blüten der Gräser auch noch im Vergehen an. Die Schere kann warten. Weitere Informationen über verschiedene Gräser, ihre Farben und ihre Verwendungsmöglichkeiten gibt es auf www.elegrass.de.
ELEGRASS


Welcher Zaun?

Ein Zaun kann die Grenzen des Grundstückes deutlich machen, aber auch Menschen oder Tiere daran hindern sich hinein oder hinaus zu bewegen. Welcher Zaun der richtige ist, entscheidet man selbst und lässt sich dabei von einer Fachfirma beraten. Es gibt verschiedene Zaunarten:

Da sind Drahtzäune und Metallzäune. Eine besondere Variante des Metallzauns sind Einstabmatten- bzw. Doppelstabmattenzäune.

Mehr als nur ein Zaun sind Gabionen. Diese kann man als Zaun und gleichzeitig auch als Gestaltungselement einsetzen. Ein Kunststoffzaun, WPC, HPL oder BPC ist robust und pflegeleicht.
DFR


Meine Favoriten:
Alle Orte: