Bei einem Hirninfarkt ist schnelles Handeln gefragt. Wichtig: Die Symptome eines Schlaganfalls zu kennen und zu erkennen. Dabei hilft der FAST-Test, bei dem man Fragen stellt: Hängt beim Lächeln ein Mundwinkel herab? („Face“ – Gesicht) Können beide Arme gleichmäßig angehoben werden? („Arms“ – Arme) Ist die Stimme verwaschen oder unklar? („Speech“ Sprache)
Lauten eine oder mehrere der Antworten „Ja“, sollte man den Notruf 112 wählen, rät die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft.
Das T in FAST steht für das Wort „Time“. Je schneller ein Betroffener behandelt wird, umso besser sind die Überlebenschancen und umso seltener treten laut der Fachgesellschaft Langzeitschäden auf. Neben Lähmungen und Sprachproblemen können bei den betroffenen Personen Sehstörungen, Schwindel oder Kopfschmerzen auf einen Schlaganfall hindeuten.
dpa
Experten für Sprachstörungen
Professionelle Hilfe durch Logopäden nutzen
Die Anzahl der Menschen mit Sprachstörungen hat in Deutschland deutlich zugenommen. Besonders die demografische Entwicklung vergrößert den Therapiebedarf. Denn altersbedingte Erkrankungen nehmen zu und führen zu Sprach- und Sprechbeeinträchtigungen. Aber auch Kommunikationsstörungen bei Kindern im Vorschul- und Schulalter treten vermehrt auf und bedürfen der professionellen Hilfe von Logopäden. Anderen helfen sie dabei, nach einem Schlaganfall das fehlerfreie Sprechen neu zu lernen. Gearbeitet wird mit Atemübungen, motorischen Techniken und Bewegungstherapien für die Gesichtsregion. Dafür brauchen Logopäden medizinisches, psychologisches und pädagogisches Wissen, das sie sich in einer dreijährigen Ausbildung aneignen.
txn