
Sehen, laufen, lesen, bücken: Im Alter ändert sich manches und so einiges fällt auf einmal gar nicht mehr so leicht. Gut, wenn die eigenen vier Wände dann immer noch den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Ist das nicht der Fall, kann man sich den Alltag aber auch durch die ein oder andere Umgestaltung oder Neuanschaffung vereinfachen und Gefahren möglichst bannen.
Auf einige Dinge kann man achten: Teppiche machen Räume gemütlich. Doch einzelne Teppiche können gefährliche Stolperfallen werden. Daher räumt man sie besser aus Laufwegen in Flur, Wohnzimmer und Co. weg.
In der Dusche kann man gegen Ausrutschen auf Antirutsch-Klebefolien setzen. Sie sind auf der Oberseite angeraut, ähnlich wie Sandpapier, und auf der Unterseite mit einer Klebeschicht versehen. Am besten wählt man im Bad Fliesen mit möglichst hoher Rutschhemmung.
Mit dem Alter lässt oft die Sehkraft nach. Darauf kann man sich einstellen - und zum Ausgleich auf höhere Beleuchtungsstärken setzen. Dabei auf einen hohen Lumen-Wert auf der Verpackung von Leuchtmitteln achten. Wer noch Watt im Kopf hat und damit vergleichen möchte: Eine 60-Watt-starke Glühbirne entspricht 700 bis 750 Lumen. Ein weiterer Tipp: Zuhause auf eine Kombination von indirekter und direkter Beleuchtung setzen. Das vermeidet Blendungen.
Nicht immer müssen es die ganz großen Umgestaltungen sein, die die Wohnung wohnlicher fürs Alter machen und den Alltag dort erleichtern. Auch kleinere Helferlein können einen Unterschied machen. Eines davon: eine Greifhilfe mit einer Greifzange, die sich mit einem Griff am oberen Ende bedienen lässt. Mit der sogenannten helfenden Hand kann man heruntergefallene Gegenstände aufheben, ohne sich zu bücken - oder beim Ausziehen nach den Socken angeln. dpa
Wechseln in die „Private“?
Die geplante Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze macht die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) für viele Beschäftigte teurer.
Das kann Anlass sein, um über einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) nachzudenken. Doch wie sieht es mit den Beiträgen im Alter aus? Schließlich ist ein Wechsel zurück in die GKV ab 55 meist nur noch schwer möglich. Anders als in der GKV richtet sich der Beitrag in der PKV nicht nach dem Einkommen, sondern vor allem nach Leistungsumfang und Eintrittsalter.
Doch es gibt Instrumente, die die Beitragshöhe im Alter begrenzen. Und: Für viele gesetzlich Versicherte werden Beiträge auf alle Einkünfte fällig, etwa Kapitalerträge, Mieteinnahmen und Leistungen aus Versicherungen.
Unter www.privat-patienten.de/bAltersvorsorge gibt es weitere Infos. djd