Die kühlere Jahreszeit und speziell der Trauermonat November regen viele Menschen dazu an, über die eigene Vergänglichkeit nachzudenken und über die Frage, wie man selbst beigesetzt werden möchte. Auch die Kosten rücken dann schnell ins Blickfeld – eine Bestattung kostet einer aktuellen Studie zufolge in Deutschland im Schnitt etwa 13.000 Euro, Tendenz steigend. Wer zu Lebzeiten für den eigenen Sterbefall vorsorgt, entlastet seine Angehörigen doppelt. Hier sind wichtige Fragen und Antworten.
Welche Vorteile hat eine gezielte Bestattungsvorsorge und wie kann sie konkret aussehen?
Mit einer Vorsorge kann man die Form und den Rahmen des eigenen Abschieds selbst bestimmen. Die Hinterbliebenen müssen in der Phase der Trauer nicht darüber nachdenken, welche Art der Bestattung sich der oder die Verstorbene wohl gewünscht hätte.
Unterzeichnete Willenserklärung zu Dokumenten legen
Die unterzeichnete Willenserklärung sollte man inseine Dokumentenmappe legen wo sich auch Geburtsund Heiratsurkunden befinden. Denn dies sind die ersten Dokumente, die ein Bestatter im Sterbefall benötigt. Den eigenen Bestattungswunsch im Testament zu verfügen, reicht nicht aus, da die Testamentseröffnung in der Regel Wochen nach einem Todesfall beziehungsweise der Beisetzung stattfindet.
Warum ist finanzielleEntlastung per Bestattungsvorsorge besser als das Sparbuch?
Mit einer solchen Vorsorge kann man die Hinterbliebenen finanziell effektiv entlasten, denn sie müssen die Kosten der Bestattung nicht tragen.
Hinterbliebene finanziell effektiv entlasten
Legt man dagegen beispielsweise Geld auf dem Sparbuch zurück, so haben die Angehörigen darauf nicht automatisch Anspruch, denn die Summe wurde nicht „zweckgebunden“ angelegt. Ein weiterer Vorzug der Bestattungsvorsorge gegenüber dem Sparbuch: Sie gehört zum sogenannten Schonvermögen und muss nicht für andere Zwecke angetastet werden, denn sie dient nur der Finanzierung der Bestattungskosten.
djd
Schöne Grabsteine
Steinmetze tragen erheblich dazu bei, Trauer zu bewältigen und Erinnerungen am Leben zu erhalten. Sie fertigen Grab- oder Gedenksteine oder -platten gekonnt mit meisterlichem Geschick und viel Erfahrung nach den genauen Wünschen der Trauernden an.
Grabsteine haben sich in verschiedenen Kulturen und Religionen weltweit zu einem sichtbaren Zeichen des Andenkens und der Dankbarkeit entwickelt. Damals wie heute geben Rituale und Symbole Menschen Halt und Trost.
Das Grab ist ein Ort der Erinnerung sowie ein Ort, an dem Trauer erlebt und verarbeitet werden kann. Die Forschung hat zweifelsfrei nachgewiesen, dass Trauerrituale helfen, bei Verlust eines geliebten Menschen besser zurechtzukommen. Diese Rituale sind ein Bedürfnis und können am Friedhof individuell gelebt werden. Die meisten Menschen brauchen für ihre Trauer um einen verlorenen Menschen viel Zeit und einen geeigneten Ort.
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