Ein Angebot der NOZ
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden
Präsentiert von

Sicherheit durch technische Helfer

Ältere Menschen brauchen Sicherheit. Foto: djd

Selbstständigkeit im Alter erhalten und Lebensqualität unterstützen

Allein in den eigenen vier Wänden zu leben – für die meisten älteren Menschen ist das ein wichtiges Stück Freiheit. Die vertraute Umgebung, der gewohnte Tagesrhythmus und die Selbstbestimmtheit schaffen Sicherheit und Lebensqualität. Doch zugleich kennen viele diese leise Stimme im Hinterkopf: Was, wenn etwas passiert und niemand in der Nähe ist? Diese Sorge teilen sowohl Betroffene als auch Angehörige, die oft nicht rund um die Uhr erreichbar sein können.

Gerade deshalb gewinnen technische Helfer an Bedeutung, die im Ernstfall zuverlässig unterstützen. Eine bewährte Lösung sind Hausnotrufsysteme. Am Handgelenk oder an einer Halskette getragen, wird im Notfall per Knopfdruck ein Funksignal ausgelöst. Die Basisstation stellt daraufhin eine Verbindung zur Notrufzentrale her – schnell und unkompliziert. Der Anbieter Vitakt beispielsweise versorgt bundesweit Kundinnen und Kunden und hat seit der Gründung mehr als 340.000 Menschen unterstützt. Bei dem Dienstleister liegen die Vorteile besonders in der Individualisierung. Nutzer können eine persönliche Kontaktliste hinterlegen, die neben der örtlichen Rettungsleitstelle genau die Personen umfasst, die im Notfall helfen sollen – Pflegedienst vom über Nachbarn bis hin zu Familienmitgliedern.

Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn diese Vertrauenspersonen über Vorerkrankungen oder Medikationen informiert sind. Die rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale erkennt bei jedem eingehenden Signal sofort, wer Hilfe braucht und welche Besonderheiten zu beachten sind. Schauspielerin Marie-Luise Marjan, die selbst ein solches System nutzt, sagt: „Ein Knopfdruck und Hilfe naht – und man hat immer das Gefühl: Du passt gut auf dich auf.“ Ein weiterer Pluspunkt: Ab Pflegegrad 1 kann bei der Pflegekasse ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Unter www.vitakt.de gibt es weitere Informationen zur Beantragung und zum Service. Ergänzend bietet eine App die Möglichkeit, dass Angehörige wichtige Informationen austauschen – für noch mehr Sicherheit. 

Unternehmen aus der Region

Zusätzlich zu technischen Helfern sollte der Wohnraum entsprechend gestaltet werden. Mehr Sicherheit entsteht bereits durch kleine Veränderungen: Eine gut beleuchtete, stolperfreie Wohnung und einfache Anpassungen im Bad wie rutschfeste Matten oder Haltegriffe senken das Risiko von Unfällen deutlich. Regelmäßige Bewegung stärkt Gleichgewicht und Muskulatur und trägt damit zur Sturzprävention bei. Nicht zuletzt bleibt ein verlässliches soziales Umfeld für die ältere Generation wichtig.

Menschen, die erreichbar sind und zwischendurch nachfragen, geben oft genauso viel Halt wie technische Unterstützung.
djd


Beste Chancen: Karriere in der Pflege

Hervorragende Aussichten auf einen Job

Für einen Spät- und Quereinstieg bieten Pflegeberufe gute Bedingungen. Schließlich sind die Stellenaussichten hervorragend – Pflegekräfte werden immer und überall gebraucht. Der Einstieg ist den verantwortungsvollen Beruf ist grundsätzlich in jedem Alter möglich. „Es ist nichts Ungewöhnliches, dass in den Pflegefachschulen auch Menschen deutlich jenseits der Zwanziger die Schulbank drücken“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. „Wer Wissensdurst, Empathie und Belastbarkeit für die oft auch körperlich fordernde Tätigkeit mitbringt, ist hier genau richtig. Neben der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachkraft gibt es auch schnellere Möglichkeiten, beruflich in diesem Bereich Fuß zu fassen. Schon nach ein bis zwei Jahren sind Kranken- oder Altenpflegehelfer bzw. -assistenten fertig mit der Ausbildung. Die genauen Bezeichnungen und die Dauer der Ausbildung hängen vom Bundesland ab, aber als Zugangsvoraussetzung reicht überall der Hauptschulabschluss. Noch fixer geht es mit einem Pflegebasiskurs von drei bis sechs Monaten. Je gründlicher die Ausbildung, desto besser die Berufschancen – und das Gehalt.
txn


Meine Favoriten:
Alle Orte: