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So lässt sich im Alltag viel Energie sparen

Beim Wäschewaschen lässt sich mit niedrigen Temperaturen und dem Verzicht auf den Trockner viel Strom sparen. Foto: vzby/AdobeStock timurlan999 (generiert mit KI)

So entlarven sich die heimlichen Energiefresser

Die nächste Stromrechnung flattert ins Haus – und sorgt für Stirnrunzeln. Wieder teurer als gedacht. Dabei ist der Energieverbrauch im Haushalt längst nicht nur von offensichtlichen Großverbrauchern wie Herd oder Waschmaschine abhängig. In vielen Wohnungen verstecken sich unscheinbare Geräte, die dauerhaft Strom ziehen – und so Monat für Monat an der Haushaltskasse nagen.

Was im Alltag kaum auffällt, summiert sich über das Jahr zu erheblichen Kosten. Besonders betroffen sind Haushalte mit älteren Elektrogeräten. Ein betagter Kühlschrank, der Tag und Nacht läuft, kann schnell doppelt so viel Strom verbrauchen wie ein modernes Modell. Dabei geht es nicht nur um die Technik an sich, sondern auch um den Umgang mit ihr: Eine falsche Temperatureinstellung oder zu langes Offenstehenlassen der Kühlschranktür reichen aus, um den Verbrauch unnötig in die Höhe zu treiben.

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Ein weiteres Beispiel: Durchlauferhitzer. Sie kommen meist dort zum Einsatz, wo keine zentrale Warmwasserversorgung vorhanden ist – etwa in Altbauwohnungen oder kleinen Küchen. Doch das Erwärmen von Wasser mit Strom gehört zu den teuersten Varianten. Bereits eine kurze Dusche kann dabei mehr kosten als ein kompletter Tag Licht. Wer auf einen Sparduschkopf setzt und das Wasser beim Einseifen abstellt, reduziert den Verbrauch sofort spürbar.

Auch der Wäschetrockner gehört zu den stillen Kostentreibern. In vielen Haushalten wird er regelmäßig genutzt – dabei lässt sich Wäsche in den meisten Fällen problemlos an der Luft trocknen. Wer zusätzlich bei niedrigen Temperaturen wäscht und das Eco-Programm nutzt, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel.

Wenig beachtet, aber stetig aktiv: Standby-Geräte. Fernseher, Spielekonsolen, WLAN-Router oder Mikrowellen ziehen Strom, auch wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind. Eine abschaltbare Steckerleiste hilft, den „stillen Verbrauch“ zu unterbrechen – ganz ohne Aufwand im Alltag. Der Unterschied kann sich bereits nach wenigen Monaten auf der Rechnung bemerkbar machen.

Auch bei der Beleuchtung gibt es oft ungenutztes Sparpotenzial. In vielen Lampen stecken noch alte Glüh- oder Halogenbirnen, die ineffizient arbeiten und Wärme statt Licht produzieren. Ein Wechsel auf LED-Lampen senkt den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent – bei gleichzeitig längerer Lebensdauer. Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung, der sich in nahezu jedem Raum umsetzen lässt.

Wer unsicher ist, welche Geräte im eigenen Haushalt besonders viel Strom verbrauchen, kann gezielt nachmessen. Strommessgeräte geben Aufschluss über den tatsächlichen Verbrauch und sind vielerorts auch zum Beispiel über die Beratung der Zentrale erhältlich So wie Bar, wo sich Str verstecken und wsind vielerorts ausleihbar – zum Beispiel über die Energieberatung der Verbraucherzentrale. So wird sichtbar, wo sich Stromfresser verstecken und wo es sich lohnt, gezielt nachzurüsten oder das Nutzungsverhalten anzupassen.

Der Alltag bietet viele Möglichkeiten, Energie zu sparen. Kleine Änderungen im Verhalten, ein kritischer Blick auf die Geräteausstattung und gelegentliches Nachjustieren reichen oft aus, um spürbare Einsparungen zu erzielen. Und wer sich umfassender informieren möchte, findet bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale ein seriöses, unabhängiges Angebot, das auch individuelle Fragen kompetent beantwortet. Die Beratung erfolgt telefonisch, online oder persönlich vor Ort und ist für einkommensschwache Haushalte sogar kostenfrei. txn

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Auch ein Blick auf den Stromtarif lohnt sich: Zwischen verschiedenen Anbietern liegen teils erhebliche Preisunterschiede. Gleichsportale helfen, einen passenden und günstigeren Tarif zu finden. Wer regelmäßig prüft, bleibt flexibel und schützt sich vor langfristig steigenden Kosten.


Heizkosten reduzieren

Rollläden und Jalousien helfen dabei

Bodentiefe Fenster, lichtdurchflutete Räume: Moderne Eigenheime setzen auf große Glasflächen, um ein Gefühl von Weite und Helligkeit zu schaffen. Doch was architektonisch reizvoll ist, entpuppt sich energetisch mitunter als Achillesferse eines Hauses. Denn über die großen Fensterflächen kann im Winter wertvolle Heizwärme entweichen. Die Lösung liegt in Bauelementen, die manche nur als Sichtschutz kennen: Rollläden und Jalousien.

„Über Fenster und Balkon- oder Terrassentüren geht oft viel Heizwärme verloren – selbst wenn die Außenwände gut gedämmt sind. Hier bietet der Einbau von Rollläden erhebliches Einsparpotenzial“, weiß Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz e. V. (BVRS). Das Funktionsprinzip ist einfach und einleuchtend: Im Winter bildet der geschlossene Rollladen eine isolierende Luftschicht vor der Fensterscheibe. Diese Pufferzone reduziert den Wärmeverlust signifikant und hält die Kälte fern. Im Sommer kehrt sich der Effekt um: Außenliegender Sonnenschutz fängt Sonnenstrahlen ab, bevor sie das Glas erreichen. Das verhindert die Überhitzung der Innenräume und macht den Einsatz energieintensiver Klimaanlagen oft überflüssig.

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Für maximale Effizienz empfiehlt sich eine intelligente Steuerung. Moderne Systeme nutzen Sensoren und elektrische Antriebe, um den Sonnenschutz automatisch und zeitoptimiert zu bewegen. Die Steuerung erfolgt dann über Zeitschaltuhren, Wettersensoren oder durch intelligente Smart-Home-Lösungen. Umsetzung am besten zu den Wünschen der Hausbewohner passt, wissen die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks.

Neben der Energieeffizienz bieten Rollläden und Co. weiteren Mehrwert: den Schutz vor ungebetenem Besuch. Einbruchhemmende Rollläden und Fenster stellen für Täter nämlich ein erhebliches Hindernis dar. Zudem steigert die Modernisierung den Wert des Eigenheims. txn


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