Am heutigen Freitag startet die Punktspielsaison in der Fußball-Bezirksliga 2. Mit dem FC Hude, SV Tur Abdin Delmenhorst, TV Jahn Delmenhorst, VfL Stenum und Aufsteiger Delmenhorster TB sind fünf Mannschaften aus der Region dabei.
Auf den Aufsteiger Delmenhorster TB wartet gleich am ersten Spieltag eine schwierige Aufgabe: Er empfängt am Sonntag um 15 Uhr den Landesliga-Absteiger SV Brake. Der TV Jahn spielt zur gleichen Zeit zu Hause gegen den Aufsteiger FC FW Zetel. Den 13. der vorigen Saison, den TuS Obenstrohe, empfängt der SV Tur Abdin bereits heute um 19.30 Uhr. Der FC Hude trifft auswärts zeitgleich auf den Vizemeister GVO Oldenburg.
Erst am Mittwoch, 19. August, um 19.30 Uhr, startet der Vorjahresdritte VfL Stenum wegen des Niedersachsenpokal-Spiels am 2. August gegen SV Wilhelmshaven im Topspiel bei Frisia Wilhelmshaven in die Saison. Die Jadestädter landeten in der abgelaufenen Saison einen Punkt hinter Stenum auf Platz vier.
Der zweite Spieltag am Wochenende vom 7. bis 9. August hält das erste Derby bereit: Der VfL Stenum empfängt am 9. 8. um 15 Uhr den TV Jahn. Heimspiele bestreiten der SV Tur Abdin (am 9. 8. um 15 Uhr gegen Frisia Wilhelmshaven) und der Delmenhorster TB (am 7. 8. um 20 Uhr gegen den VfL Oldenburg II). Der FC Hude tritt am 9. 8. um 15 Uhr beim TuS Obenstrohe an.
Eine Woche später folgt das Delmenhorster Derby zwischen dem TV Jahn und Tur Abdin (14. 8., 19.30 Uhr). Stenum reist zum Landkreis-Duell beim TSV Großenkneten (14. 8., 20 Uhr). Der DTB spielt am Freitag, 14.8. um 20 Uhr beim Heidmühler FC und der FC Hude am 16.8. um 15 Uhr bei Frisia.
Das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen der Stadtrivalen TV Jahn und DTB ist übrigens für Freitag, den 11. September um 19.15 Uhr am Brendelweg geplant.
Der letzte Spieltag vor der Winterpause ist für das Wochenende vom 27. bis 29. November vorgesehen. Ab dem 5. März geht es dann weiter. Der letzte Spieltag der Saison ist für das Wochenende vom 4. bis 6. Juni angesetzt.
Wagen wir einmal eine Saison-Prognose. Als Absteiger aus der Landesliga gehört der VfL Brake automatisch zu den Top-Anwärtern auf den direkten Wiederaufstieg. Der Verein verfügt über viel Erfahrung und hat den Großteil seines Gerüsts gehalten.
In der vergangenen Saison war GVO Oldenburg eines der stärksten Teams der Liga. Wenn die Offensivqualität erhalten bleibt, ist Vizemeister erneut ein heißer Titelkandidat. Der 1. FC Nordenham dürfte auch in dieser Saison um den Aufstieg kämpfen. Als sehr konstant geführter Verein ist auch der FC Heidmühle regelmäßig im oberen Tabellendrittel und kann jederzeit in den Aufstiegskampf eingreifen. Frisia Wilhelmshaven ist mit seiner Tradition und Qualität immer für eine Top-Platzierung gut.
Der stärkste Verein aus dem Delmenhorster Raum dürfte der VfL Stenum sein. Nach Rang drei in der Vorsaison ist die Mannschaft eingespielt und offensiv sehr gefährlich. Im Aufstiegsrennen kann Stenum bis zum Schluss dabei sein.
TV Jahn hat eine junge, Mannschaft. engagierte Gegen Spitzenteams fehlt aber oft noch die Konstanz. Ein gesicherter Mittelfeldplatz erscheint realistisch. Tur Abdin hat immer wieder spielerisch starke Phasen. Entscheidend wird sein, defensiv stabiler zu werden. Mit dem Abstieg dürfte das Team bei normalem Verlauf nichts zu tun haben. Und der Delmenhorster TB? Kann der Aufsteiger für eine Überraschung sorgen? Dieter Freese
Frauen mit Heimspiel
TV Jahn musste lange zittern
Nach dem Klassenerhalt in der Oberliga Niedersachsen West wird das Ziel der Fußballerinnen des TV Jahn erneut sein, sich frühzeitig von den Abstiegsplätzen abzusetzen und die vielen jungen Spielerinnen weiterzuentwickeln. Im Laufe eines Jahres hat Jahn Delmenhorst 14 Spielerinnen verloren.
Mit einem Heimspiel startet das Team von Cheftrainer Daniel Prause erst am 23. August um 14 Uhr in die kommende Spielzeit. Der Gegner bildet gleich eine harte Aufgabe: Der FC Jesteburg-Bendestorf kommt an - den Brendelweg.
Über weite Strecken der Saison zeigte Jesteburg-Bendestorf in der vorigen Saison große Qualität, konnte sich auf die eigene Defensive verlassen, was die lediglich 27 Gegentreffer nachhaltig dokumentieren. Mit zwölf Siegen, sechs Remis und nur vier Niederlagen belegte die SG am Ende Platz drei.
Jahn konnte mit den vorletzten Platz gerade noch den Abstieg verhindern. Bei nur zwei Siegen, acht Remis und zwöf Niederlagen reichte es für 14 Punkte. dfr