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Bezirksliga Oldenburg: Drei hiesige Bezirksligisten mit neuen Trainern

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VfL Stenum, FC Hude und Aufsteiger TV Jahn Delmenhorst setzen zur Saison 2025/26 auf neue Cheftrainer – ambitionierte Ziele und spannende Derbys zum Auftakt.

Gleich drei der vier hiesigen Bezirksligisten setzen auf„neue Besen“, die bekanntlich gut kehren, und übertragen die Verantwortung Trainern, die während der vergangenen Saison in anderen Funktionen tätig waren. So nimmt beim VfL Stenum, Vierter der Abschlusstabelle 2024/25 und damit bestplatzierter Vertreter des Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst, Elias Schröder auf dem Chefsessel Platz. Der junge Coach rückt auf, denn zuletzt war er am Kirchweg als „Co“ von Lars Möhlenbrock tätig, der nunmehr dem Trainerstab des JFV Delmenhorst angehört. Neue Übungsleiter, die den Klub gewechselt haben, bei denen es sich gleichwohl um alte Bekannte innerhalb der Szene handelt, präsentieren der FC Hude mit Bendix Schröder, der vom Kreisligisten TV Munderloh kommt und die Nachfolge des Duos Nikolai Klein/Hansi Gundelach antritt, und Aufsteiger TV Jahn in Person von Jan Baderberg (zuvor in Diensten des Kreisligisten VfL Stenum II), der das Amt von Paul Leis übernahm.

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Unverändert ist die Besetzung des Cheftrainer-Postens beim SV Tur Abdin. Bei den Delmenhorstern gibt nach wie vor Christopher Demir die Richtung vor.„Wir wollen heim stärker werden“, nennt Stenums Trainer Schröder eines der Ziele für die Saison 2025/26. Zuletzt erreichte das Team auf eigener Anlage lediglich 28 von 45 möglichen Punkten und belegte in der Heimtabelle den sechsten Platz. Hier sieht der neue Chef noch Luft nach oben. Zu Beginn der nächsten Serie müssen die Stenumer jedoch erst einmal eine Auswärtsaufgabe lösen. Am Sonntag, 3. August, bestreiten sie ab 15 Uhr beim FC Hude ein Landkreisderby. Die Huder zeigten zuletzt zwei Gesichter, denn im Verlauf der Rückrunde sammelten sie nur 15 ihrer 47 Punkte. Dadurch fielen sie vom vierten auf den achten Rang zurück. Nachdem wichtige Spieler den Verein verlassen haben, steht Bendix Schröder vor beachtlichen Herausforderungen.

Beim SV Tur Abdin konnten sie einmal mehr über einen Mangel an Abwechslung nicht klagen. Die Mannschaft fiel von der vierten zwischenzeitlich auf die 13. Position zurück und gelangte schließlich als Neunter ins Ziel. Eine Platzierung, die man bestens kennt, denn auch in den Endabrechnungen der Saisons 2022/23 und 2023/24 landete Tur Abdin auf diesem Rang. Der Start erfolgt am Freitag, 1. August, 20 Uhr, beim VfR Wardenburg. Aufsteiger TV Jahn bestreitet das Eröffnungsspiel der Bezirksliga-Punktspielrunde am 1. August ab 19.15 Uhr auf seiner Anlage am Blücherweg gegen den VfL Oldenburg II. Nach dem souveränen Titelgewinn in der Kreisliga (der Vorsprung gegenüber Vizemeister VfL Stenum II betrug 13 Zähler) gilt es nun, sich in der Bezirksliga zu bewähren.

Nach dem Sprung des SV Brake in die Landesliga trägt der WSC Frisia Wilhelmshaven den Stempel „Favorit“. Die Schützlinge von Trainer Jürgen Hahn, der beim SV Atlas bewiesen hat, dass erMannschaften zum Aufstieg führen kann, streben nach den Plätzen drei und zwei die Spitze und den Aufstieg an. Drei Teams steigen ab. Unter den 16 Vertretern befinden sich sieben Vereine, die dem Kreis OldenburgLand/Delmenhorst angehören: FC Hude, SV Tur Abdin Delmenhorst, TSV Großenkneten, TV Jahn Delmenhorst, VfL Stenum, Landesliga-Absteiger VfL Wildeshausen und VfR Wardenburg.


Aufsteiger erhöhen Anteil

Kreisliga: Hürriyet, Hicretspor und Tur Abdin II dabei

In der Kreisliga bilden in der nächsten Saison erneut 16 Mannschaften, die zwischen Freitag, 1. August 2025, und Sonntag, 7. Juni 2026, um Punkte streiten, das Feld der Teilnehmer. Dabei erhöhte sich der Anteil der Teams, die in Delmenhorst ansässig sind, deutlich: Waren es zuletzt lediglich drei, so sind des demnächst fünf Mannschaften. Dem TV Jahn gelang der Sprung in die Bezirksliga. Zu den verbliebenen Vertretern des DTB und SV Baris gesellen sich die Aufsteiger aus der 1. Kreisklasse, RW Hürriyet, KSV Hicretspor und SV Tur Abdin II.

Nicht mehr dabei sind neben den Jahnern der TV Munderloh (Rückzug in die 1. Kreisklasse) und Absteiger TV Dötlingen. Gute Titelchancen werden dem Delmenhorster TB ein-geräumt. Arend Arends, Cheftrainer der Turnerbündler, will mit seiner Mannschaft in der Endabrechnung einen der drei ersten Plätze belegen. „Das muss unser Anspruch sein“, betont der Coach, der vor dem SV Achternmeer, Vierter der Abschlusstabelle, warnt: „Die haben aufgerüstet und sind für mich Favorit.“

Die Aufsteiger, auf deren Abschneiden man gespannt sein darf, sehen sich bereits während des ersten Spieltages (Sonntag, 3. August) mit echten Herausforderungen konfrontiert. Meister Hürriyet gastiert beim VfL Stenum II (13.15 Uhr). „Vize“ KSV Hicretspor erwartet den DTB (13 Uhr) und der SV Tur Abdin II stattet dem Bookholzberger TB einen Besuch ab (14 Uhr). Die Partien SV Baris FC Hude II, - FC Huntlosen - SV Achtern-meer (beide Freitag, 1, August, 19.30 Uhr), Harpstedter TB-SF Wüsting, VfL Wildeshausen II - TV Falkenburg (beide 1. August, 20 Uht) und SV Tungeln - TSV Ganderkesee (3. August, 16 Uhr) komplettieren den ersten Durchgang.

Im Herrenbereich des Kreises Oldenburg Land/Delmenhorst gehen 80 Mannschaften ins Rennen: Kreisliga: 16; 1. Kreisklasse: 14; 2. Kreisklasse: zwölf; 3. Kreisklasse: 13; 4. Kreisklasse, Staffel A: 13; 4. Kreisklasse, Staffel B: 12. Anstelle der bisherigen 5. Kreisklasse gibt es fortan zwei 4. Kreisklassen, zu denen jeweils drei Neunerteams gehören. Als noch junger Verein meldet der FC Azadi Ahlhorn einen Vertreter (Staffel B). Bei den Herren Ü40 treten die Teilnehmer in der Kreisliga (zehn) und 1. Kreisklasse (elf) an.


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