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SV Atlas nimmt dritten Anlauf Richtung Regionalliga

Dinand Gijsen (am Ball) nimmt mit Oberligist Atlas Delmenhorst den dritten Anlauf Richtung Wiederaufstieg in die Regionalliga. Foto: Alex/PHOTO

Oberligist SV Atlas will 2025/26 endlich aufsteigen – Highlight vor Saisonstart ist das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach im Marschwegstadion.

Bei Olympischen Spielen wird zuweilen gerne vom „undankbaren vierten Rang“ gesprochen, denn dessen Inhaber wird für seine deutlich über dem Durchschnitt liegende Leistung nicht mit Gold, Silber oder Bronze belohnt. In Anlehnung daran drängt sich bezüglich des SV Atlas und seiner Rolle in der Oberliga Niedersachsen in der letzten Saison die Formulierung „undankbarer dritter Platz“ auf. Die Delmenhorster erreichten diese Position sowohl zum Ende der Saison 2023/24 als auch in der letzten Abschlusstabelle (2024/25). Somit blieb ihnen die Rückkehr in die Regionalliga Nord verwehrt, die sie nach der Spielzeit 2022/23 als abgeschlagener Vorletzter verlassen mussten. In den nächsten Monaten unternimmt der SVA also den dritten Anlauf in Folge in Richtung Regionalliga.

Vor Saisonbeginn überstrahlt jedoch die Begegnung des Fünftligisten mit dem Bundesligisten Borussia Mönchengladbach alles. Das Treffen der Schützlinge von Cheftrainer Key Riebau mit der Elf des Gladbacher Coaches Gerardo Seoane geht im Rahmen der ersten Hauptrunde des DFB-Pokalwettbewerbs über die Bühne (15. bis 27. August). Der Favorit vom Niederrhein und der Außenseiter von der Delme treffen am Sonntag, 17. August, ab 15.30 Uhr im mit rund 15 000 Zuschauern ausverkauften Oldenburger Marschwegstadion aufeinander. Ein Spiel, das aufgrund des großen Zuspruchs nicht im Stadion an der Düsternortstraße, sondern in Oldenburg stattfindet, stattfindet, ein Spiel, das die Fans elektrisiert und ein Spiel, das dem Verein neben einer nicht alltäglichen Einnahme auch ein umfangreiches Arbeitspensum beschert.

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Im Niedersachsenpokal sind die Mitbewerber einige Nummern kleiner. Im Achtelfinale dieses Wettbewerbs treten die Delmenhorster am Sonntag, 3. August, 16 Uhr, beim VfV Hildesheim an. Kurios: Lediglich eine Woche später reist der SV Atlas erneut nach Hildesheim, um dort das erste Punktspiel zu bestreiten (Sonntag, 10, August, 15 Uhr). Nach dem Auftritt bei der U23 von Eintracht Braunschweig (Sonntag, 24. August, 14 Uhr) erwartet man am Mittwoch, 27. August, 18.30 Uhr, den Heeslinger SC zum ersten Heimspiel.

Atlas verpflichtete sechs neue Spieler: Nico Poplawski (Phönix Lübeck), Sven Lameyer, Kilian Sanden (beide VfL Oldenburg), Lucas Bauer (GVO Oldenburg), Jonas Eilers (VfL Osnabrück U19) und Alejo Sánchez (SFN Vechta). In der Rubrik Abgänge meldet man die Namen Tom Trebin (HeeslingerSC), Luca Kemna (SV Wilhelmshaven), Milan Szybora (FC Cuxhaven), Michael Yeboah (pausiert) und Sinan Brüning (vereinslos).

Nach dem Aufstieg des HSC Hannover und der FSV Schöningen, der einen Punkt mehr als Atlas errang, sowie dem Abstieg des SSV Vorsfelde, MTV Eintracht Celle, SV Arminia Hannover und VfL Oldenburg sind zwölf Mannschaften in der Oberliga verblieben. Das 16 Konkurrenten umfassende Feld der Saison 2025/26 komplettieren die Aufsteiger SV Holthausen Biene (Landesliga Weser-Ems), MTV Wolfenbüttel (Braunschweig), TSV Wetschen (Hannover) und Lüneburger SK (Lüneburg).


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