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SV Atlas vs. BSV Rehden

Das letzte Treffen mit dem BSV Rehden mündete in großem Jubel beim SV Atlas. Mit einem 2:1 war er Pokalsiger geworden. Foto: Alex/Photo

Der SV Atlas empfängt am Samstag BSV Rehden in der Oberliga Niedersachsen. Spitzenreiter Atlas will ungeschlagen bleiben, während Rehden nach der Pokalniederlage zurückschlagen will.

Auch in seinem vierten Heimspiel der Oberligasaison geht der SV Atlas als Spitzenreiter in die Partie. Zu Gast ist am Samstag um 14 Uhr der BSV Rehden, der Zwölfte der aktuellen Tabelle. Die Delmenhorster werden in dieser Begegnung auf Stammtorwart Damian Schobert und Alejo Sanchez verzichten müssen. Beide sahen in einem wilden Spiel beim Aufsteiger Lüneburger SK mit insgesamt drei roten Karten wegen Notbremsen den roten Karton. Bei Lüneburg hatte es wegen des gleichen Vergehens vorher Raphael Thiniu erwischt.

BSV-Trainer Trainer Kristian Arambasic und sein Team brennen auf Revanche für die Pokalniederlage. Foto: BSV
BSV-Trainer Trainer Kristian Arambasic und sein Team brennen auf Revanche für die Pokalniederlage. Foto: BSV

Atlas gewann durch Treffer von Timon Widiker und Top-Torjäger Nico Poplawski mit der letzten Aktion des Spiels mit 2:0 - auf einem tiefen, unebenen und holprigen Geläuf, das Atlas-Trainer Key Ribau als „desolat und unzumutbar“ beschrieb. Damit bleiben die Blau-Gelben auch im siebten Saisonspiel ungeschlagen.

Eine positive Erkenntnis aus dem Spiel: Keeper Kilian Sanden, der nach dessen Platzverweis den Platz von Schobert einnehmen musste, bot einen soliden Auftritt und strahlte Sicherheit auf seine Vorderleute aus. „Wir wissen, was wir an ihm haben“, sagte Ribau zum wiederholten Mal.

Der BSV Rehden kommt mit einer 1:2-Heimniederlage gegen den ebenfalls noch unbesiegten SV Wilhelmshaven nach Düsternort. Am vorigen Samstag reichte dem Gastgeber eine gute halbe Stunde samt Führungstor durch Luis Monteiro (30.) nicht. Danach lud er den Gast vom Jadebusen zum Ausgleich ein und verlor schließlich mit 1:2. Conor Gnerlich (37.) und Maurice Bank (61.) trafen für den SVW.

Der im Landkreis Diepholz angesiedelte BSV Rehden wurde am 21. Juni 1954 gegründet. Erste Erfolge über die Bezirksebene hinaus erreichte der Verein in den 1990er-Jahren, als der Verein aus der Kreisliga bis in die Niedersachsenliga West aufstieg und in dieser Zeit dreimal den Bezirkspokal gewann. In der Saison 2009/10 qualifizierte sich der BSV für die eingleisige Oberliga und in der Saison 2011/12 mit Platz vier sogar für die neue fünfgleisige Regionalliga.

2017 waren die Rehdener als Drittletzter sportlich abgestiegen, blieben jedoch durch den Aufstieg des SV Meppen in die 3. Liga Regionalligist. Wiederum ein Jahr später folgte mit dem 15. Tabellenplatz erneut ein sportlicher Abstieg. Da allerdings Eintracht Braunschweig in die 3. Liga abstieg, musste deren zweite Mannschaft zwangsweise in die Oberliga absteigen und Rehden hielt abermals die Klasse.

2003 qualifizierte sich die Mannschaft als unterlegener Finalist des Niedersachsenpokals für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2003/04, in der man dem damaligen Bundesligisten TSV 1860 München mit 1:5 unterlag. Dies war das erste Spiel des Vereins gegen eine Profimannschaft. Zehn Jahre später gelang erneut die Qualifikation für den DFB-Pokal-Wettbewerb. Diesmal traf man in der 1. Hauptrunde auf Bayern München und verlor an der ausverkauften Bremer Brücke in Osnabrück mit 0:5. Durch den Einzug in das Pokalfinale bzw. den Gewinn des Landespokals 2014 qualifizierte sich der Verein wieder für den DFB-Pokal. Hier spielte man in der ersten Runde gegen den VfR Aalen und verlor im Elfmeterschießen mit 3:4. 2022 gewann Rehden den Cup erneut durch ein 1:0 gegen SV Meppen und zog damit wieder in den DFB-Pokal ein. Als Gegner zugelost wurde der SV Sandhausen, der die Rehdener mit 4:0 bezwang.

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Im Mai 2025 trafen in Rehden der heimische BSV und der SV Atlas im Finale des Niedersachsenpokals aufeinander. Die Delmenhorster gewannen nach 0:1Rückstand durch Treffer von Marlo Siech und 1:2 Lamine Diop mit 2:1 und ermöglichten sich das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Das verloren die Blau-Gelben bekanntlich in Oldenburg nach großartiger Leistung knapp mit 2:3.

Da waren beide Teams bereits seit einigen Jahren Ligagefährten. Denn der BSV war nach der Saison 2022/23 gemeinsam mit dem SV Atlas, der da noch von Trainer Dominik Schmidt trainiert wurde, aus der Regionalliga Nord abgestiegen. Seitdem messen sich beide Teams in der Oberliga Niedersachsen.

In der vorigen Saison gewann der SVA zum Saisonauftakt mit 5:1 gegen Rehden, verlor in der Rückrunde beim Team aus dem Kreis Diepholz aber mit 0:1. Währen die Delmenhorster die Saison dann auf Platz drei beendeten, musste sich der BSV mit Rang neun begnügen.


Die nächsten Spiele

Sa. 11.10., 14 Uhr: FC Verden 04 - Atlas.

Sa., 18.10., 14 Uhr: AtlasTSV Wetschen.

Sa., 25.10., 14 Uhr: SV Meppen II - Atlas.

Sa., 1.11., 14 Uhr: Atlas - Egestorf-Langreder.

So., 9.11., 14 Uhr: SV Holthausen-Biene - Atlas.

Sa., 15.11., 14 Uhr: Atlas - SV Wilhelmshaven.

Sa., 22.11., 14 Uhr: Atlas VfV Hildesheim. -

Fr., 28.11., 19.30 Uhr: Heeslingerv SC - SV Atlas.

Sa., 6.12., 14 Uhr: Atlas Braunschweig U23. -


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